Intuit-Chef Brad Smith (Bild: Intuit)
Intuit-Chef Brad Smith (Bild: Intuit)

Cloud-basiert

Intuit und Salesforce arbeiten an gemeinsamer Software

Intuit und Salesforce bringen in einigen Monaten ein gemeinsames Produkt auf den Markt. Die Zusammenarbeit soll es Kleinunternehmen ermöglichen, Salesforce-Daten auch in Quickbooks zu nutzen.

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Intuit und Salesforce wollen zusammen Cloud-basierte Produkte für kleine Unternehmen anbieten. Das berichten das Wall Street Journal und die PC World unter Berufung auf Intuit-Chef Brad Smith. Eine offizielle Bekanntgabe soll am 1. April 2011 erfolgen.

Der Hersteller von Finanz- und Steuersoftware Intuit will den Austausch von Daten zwischen Quickbooks, Quickbooks Online und Salesforce-Anwendungen ermöglichen. In Salesforce eingegebene Kundendaten sollen auch in Quickbooks verfügbar sein. Eine gemeinsame Anwendung soll ab Mitte 2011 über Intuits App Center angeboten werden. Es gibt jedoch bereits verschiedene Tools, die Daten aus Intuit und Salesforce-Produkte verbinden. Intuit wird außerdem die Kundenmanagementprodukte von Salesforce anbieten. Intuit gibt an, für Quickbooks vier Millionen Nutzer zu haben.

Abgerechnet würde die Nutzung gemeinsam, sagte Smith. Den Preis für die gemeinsame Anwendung gab der Intuit-Chef noch nicht bekannt.

Kleine und mittelständische Unternehmen machten derzeit ein Drittel der Salesforce-Kunden aus. Die Zusammenarbeit mit Intuit ermögliche es auch sehr kleinen Unternehmen, ihr Finanzmanagement in der Cloud abzuwickeln, sagte eine Salesforce-Sprecherin dem Wall Street Journal. Im Dezember 2010 kaufte Salesforce den Ruby-Hoster Heroku. Ruby sei die Sprache für die kommende Cloud-Ära, sagte Firmenchef Marc Benioff.

Intuit will durch die Zusammenarbeit sein Profil als Anbieter von onlinebasierten Produkten stärken. Ein Anteil von 1,1 Milliarden US-Dollar am letzten Intuit-Jahresumsatz in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar wird bereits online erwirtschaftet.


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