Teures Zubehör, das eine Schutzhülle nicht ersetzt
Der Kühlschrankeffekt kostet; das Smartcover gehört zum Zubehör, bei dem Apple kräftig verdient. Das uns zur Verfügung stehende Smartcover in der Lederausführung geht mit stolzen 70 Euro als Negativbetrag vom Bankkonto. Die Plastikvariante kostet immer noch 40 Euro. So nützlich wir das Smartcover finden, diesen Preis rechtfertigt es nicht.
Zudem gehört das Smartcover definitiv zu den Schutzhüllen für den Heimbetrieb. Dass das Smartcover für den mobilen Einsatz nichts taugt, ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Es haben dennoch viele Nutzer gehofft, dass das Cover einen zuverlässigen Schutz für das iPad 2 bietet. Für unterwegs ist eine andere Hülle mit besserer Schutzwirkung notwendig. Das liegt nicht nur an der offenen Rückseite, sondern auch an dem Umstand, dass in einer vollen Tasche das Cover verrutschen kann. Der Magnetverschluss reicht nicht, um schiebenden Kräften in einer Tasche entgegenzuwirken.
Reinigende Wirkung des Smartcovers mit Nachteilen
Im Netz sind einige Videos zu finden, die Spuren des Smartcovers auf dem Display zeigen. Die Spuren haben wir nach einigen Stunden intensiver Benutzung auch gesehen, können aber dennoch nicht bestätigen, dass das Cover keine Reinigung durchführt. Im Gegenteil: Gerade weil das Smartcover das Display zum Teil reinigt, fällt der Schmutz an Stellen auf, an denen das Smartcover nicht aufliegt. Es sind die Faltstellen, an denen die Fettablagerungen nicht entfernt werden. Mit anderen Worten: Würde das Cover nicht reinigen, würde das Display einfach gleichmäßig schmutzig aussehen. Spuren hinterlässt das Smartcover technisch anfangs nicht, da die Spuren in Bereichen auftauchen, die das Smartcover nicht berührt.
Wie bei allen Reinigungsmechanismen lässt die Reinigungswirkung nach einiger Zeit nach. Wir kennen das von unseren Display-Reinigungstüchern aus Microfaser, die ebenfalls eine reinigende Wirkung versprechen und trotz dieses Versprechens irgendwann gewaschen werden müssen. Sobald die Tücher zu schmutzig sind, hinterlassen sie Dreck. Beim Smartcover verhält es sich genauso, mit dem Unterschied, dass die Reinigung mit der Waschmaschine nicht funktioniert. Ein großer Nachteil des Smartcoverkonzepts ist zudem, dass der Nutzer im aufgeklappten Zustand die reinigende Seite in der Hand hat und dementsprechend seine Absonderungen aktiv auf das Smartcover aufträgt und diese beim Zuklappen wieder aufs Display bringt.
Egal welche Hülle genommen wird, ums Putzen kommt der Anwender nicht herum, insbesondere wenn die Hülle selbst dreckig wird. Zudem ist zu befürchten, dass der Magnetanschluss des Smartcovers irgendwann Kratzer hinterlässt.
| Änderung bei Lautsprechern und das Smart Cover | Geschwindigkeitsunterschiede und Benchmarks |






Jo so ist man halt ohne Apple ;-) Und sobald Jobs die Radieschen von unten zählt bekommt...
Hört sich ja fast nach tief sitzendem Neid an.
Hahhahahaha, und das vom Apple-Fan-Nr.1 im golem-Forum.. hahhahahhahahaha
Der Fachbegriff lautet: Testimonials. Ganz alter Werbehut. Frau S aus K sagt: "Mit...
Taskleiste nach rechts schieben. Beim iPad kommt dann die Audio-Steuerung plus...
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