Android

Microsoft verklagt Barnes & Noble, Foxconn und Inventec

Microsoft hat mit Barnes & Noble, Foxconn und Inventec drei weitere Unternehmen wegen Patentverletzungen im Zusammenhang mit Googles Betriebssystem Android verklagt.

Anzeige

Googles Android-Plattform verletze mehrere Microsoft-Patente, argumentiert das Unternehmen aus Redmond und hat daher rechtliche Schritte gegen Barnes & Noble wegen dessen Android-basierten E-Book-Reader und Tablet eingereicht. Die beiden Hersteller des Geräts, Foxconn und Inventec, wurden ebenfalls verklagt.

Microsoft fordert Lizenzzahlungen von Unternehmen, die Android-Geräte herstellen oder verkaufen. Dazu bietet Microsoft ein entsprechendes Lizenzprogramm an, sagt der bei Microsoft für das Lizenzgeschäft zuständige Horacio Gutierrez. Hersteller wie HTC hätten bereits entsprechende Lizenzen erworben. Allerdings war dem Lizenzerwerb von HTC eine Klage von Apple wegen Android vorausgegangen.

Anders beispielsweise Motorola, das Microsoft im Oktober 2010 bereits verklagte. Damals wie heute argumentiert Microsoft, die Unternehmen ließen Microsoft keine andere Wahl als die Klage, um die eigenen Investitionen in Forschung und Entwicklung zu schützen.

Microsoft führt insgesamt fünf Patente an, von denen nur eines auch in der Klage gegen Motorola auftaucht, darauf weist Softwarepatentkritiker Florian Müller hin. Laut Microsoft geht es dabei unter anderem um die Anzeige von Informationen auf einer Webseite, bevor das Hintergrundbild geladen ist, die Möglichkeit, Downloadinformationen über dem herunterzuladenden Inhalt anzuzeigen, das Markieren von Text und die Anpassung dieser Auswahl sowie die Möglichkeit, einem Dokument Notizen hinzuzufügen, ohne das zugrundeliegende Dokument zu verändern.

Da Microsoft neben Barnes & Noble auch dessen Auftragshersteller Foxconn und Inventec verklagt hat, könnte das Verfahren auch für andere Unternehmen zum Problem werden. Sollte Microsoft ein Importverbot durchsetzen, wären davon möglicherweise auch andere Kunden der beiden Auftragshersteller betroffen.


Trockenobst 23. Mär 2011

http://www.blognotes.in/smartphone-patent-battles-who-fight-against-whom/ http://www...

antares 22. Mär 2011

oder eben zum Beispiel wegen "prior art", sprich wenn sich vor gericht herausstellt...

admin666 22. Mär 2011

-1 Patent ist Patent! Und Recht hat der Patentinhaber.

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler (m/w) Datenbankapplikationen / GUI
    PSI AG, Berlin
  2. Referent SAP ERP HCM (m/w)
    Buchen IndustrieService GmbH, Köln
  3. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  4. Projektmanager (m/w) Regional Finance
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  2. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  3. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  4. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  5. Load Impact

    Lasttests ganz einfach

  6. Butterfly S

    HTC verbessert sein erstes 5-Zoll-Smartphone

  7. Neue Rennspiele

    Forza 5, Drive Club und Gran Turismo 6 angespielt

  8. MySQL

    Man-Pages stehen nicht mehr unter der GPL

  9. Omni

    Spurts und Schleicheinlagen im Wohnzimmer

  10. Prism

    US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Computerspiele: Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang
Computerspiele
Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell warnt die Spielebranche: Sie tue nichts, um dafür zu sorgen, dass heutige Spiele auch in Zukunft verfügbar bleiben. Besonders der heute oft übliche Onlinezwang mache ihm Sorgen.


Verlängerung der Löschphase: Denic will Domain-Grabbing verhindern
Verlängerung der Löschphase
Denic will Domain-Grabbing verhindern

Die Denic will bei der Löschung von Domains eine Übergangsfrist einführen. Im Februar waren einige Firmendomains versehentlich gelöscht und zur Registrierung freigegeben worden.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab

Zum Artikel