Linux

Debian-Derivate sollen besser zusammenarbeiten

Ubuntu-Entwickler Mark Zimmermann kündigt eine Plattform für eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Debian-Derivate mit dem Mutterprojekt Debian an. Änderungen sollen dadurch schneller an Debian zurückfließen.

Anzeige

Der Cheftechniker der Linux-Distribution Ubuntu, Mark Zimmermann, kündigt in seinem Blog das Projekt Debian Derivatives Exchange (DEX) an. Mit Hilfe des Projekts sollen Patches, Fehlerkorrekturen und weitere Änderungen der Debian-Derivate so schnell wie möglich in das Urprojekt zurückfließen. Dabei soll DEX die Arbeitsweise der Derivate nicht stören. Vielmehr soll es eine schnelle Möglichkeit bieten, Quellcode zwischen den Projekten zu transferieren.

Eigentliches Ziel von DEX ist es, distributionsübergreifende Arbeitsgruppen aufzustellen. Dadurch sollen die Zusammenarbeit und der Codetransfer einfacher werden. Dies dient als Erweiterung zu dem bereits bestehenden "Debian derivatives front desk", der zur Diskussion und zum Informationsaustausch dient.

Zurzeit existiert nur das Ubuntu-DEX-Team. Innerhalb von zwei Tagen nach der Ankündigung ist es dem Team bereits gelungen, eine Liste mit 250 veralteten Ubuntu-Patches zu überarbeiten. Nächstes Ziel ist es, neue Pakete von Ubuntu zurückzugeben, falls diese nicht in den Paketquellen von Debian vorhanden sind. Nach dem Willen der Initiatoren sollen möglichst viele Entwickler von Distributionen, die auf Debian aufbauen, dem Beispiel folgen.

DEX steht erst am Anfang. Um technische Neuerungen der etwa 300 Derivate in Debian verfügbar zu machen, müssen sich deren Entwickler an dem Projekt beteiligen. Nähere Informationen zum Fortschreiten des Projektaufbaus finden sich auf den Webseiten von Dex. [von Sebastian Grüner]


root_tux_linux 18. Mär 2011

Seit wann ist Debian der Upstream? Die Patches fliessen zu Debian zurück, nicht zu Gnome...

root_tux_linux 18. Mär 2011

[_] Du hast kapiert was die LSB ist Du hast nicht kapiert was die LSB ist [_] Du hast...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, München
  2. SPS-Programmierer Steuerungen / Automatisierungslösungen (m/w)
    über CAPERA Consulting, Nordhessen
  3. Leiter/in des Universitätsrechenzentrums
    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt-Ingolstadt
  4. Applikationsspezialist / Applikationssupport (m/w)
    medavis GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel