Mehr Sicherheit für Nutzer und Webentwickler
Die Content Security Policy (CSP) umfasst Werkzeuge, die Webentwicklern helfen sollen, verschiedene Angriffsklassen zu unterbinden, beispielsweise Cross-Site-Scripting, Click-Jacking und Packet-Sniffing. Werden Regeln verletzt, kann Firefox 4 die Webseite über den Missbrauch informieren.
Zudem unterstützt Firefox 4 HTTP Strict Transport Security (HSTS alias ForceTLS). Damit kann der Browser über einen Header angewiesen werden, eine Seite niemals ohne Verschlüsselung aufzurufen. Nutzer können über die Erweiterung STS UI Seiten manuell auf die HSTS-Liste setzen oder aus dieser entfernen, unabhängig davon, ob die Seiten HSTS unterstützen oder nicht.
Um die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen, unterbindet Firefox 4 die Möglichkeit, über die Pseudoklasse :visited herauszufinden, welche Webseiten ein Nutzer besucht hat. Das Problem ist nicht auf Firefox beschränkt und existiert seit geraumer Zeit. Auch Webkit hat die von Mozilla umgesetzte Änderung aufgegriffen und vermutlich soll auch der Internet Explorer 9 eine entsprechende Anpassung erhalten.
Bereits mit einem der Minor-Updates für Firefox 3.6 eingeführt wurde die Unterstützung des Headers X-Frame-Options, um Clickjacking zu verhindern.
Anti-Tracking-Header
Firefox 4 kann auch einen "Do-Not-Track-HTTP-Header" senden. Damit können Nutzer Werbeanbietern anzeigen, dass sie nicht getrackt werden wollen und die Werbeanbieter aus ihrem Surfverhalten keine Profile erstellen sollen. Der Header liefert jedoch keine Garantie, dass er von Anbietern auch beachtet wird. Mozilla geht dabei einen anderen Weg als Google oder Microsoft und hält den Header für die langfristig beste Lösung, um ehrliche Anbieter anzusprechen. Der eigentliche Header wurde gegenüber dem ersten Vorschlag gekürzt: "DNT: 1" soll anzeigen, dass ein Nutzer nicht getrackt werden will. Allerdings enthält der von Microsoft mittlerweile beim W3C eingereichte Vorschlag für einen Trackingschutz ebenfalls einen Do-Not-Track-HTTP-Header. Microsoft hat also die Idee der Mozilla-Entwickler aufgegriffen und seinen eigenen Ansatz erweitert.
User-Agent verrät weniger
Der von Firefox übermittelte User-Agent wurde in größerem Umfang verändert. So übermittelt Firefox 4 keine Locale wie beispielsweise "en-US" oder "de-DE" mehr. Webseiten, die ihre Sprachversion automatisch anpassen, sollten dazu die Angaben im HTTP-Header nutzen. Zudem entfällt die Angabe "U;", mit der Firefox auf die Unterstützung starker Verschlüsselung verweist. Da mittlerweile jedoch kein Browser mehr mit schwacher Verschlüsselung ausgeliefert wird, ist das überflüssig. Die Angaben "I;" und "N;" weisen weiterhin darauf hin, dass keine starke Verschlüsselung zur Verfügung steht.
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So wie es jetzt gelöst ist, hat sich aber nichts verbessert. Der "Appbutton" (was für...
Von meinen 16 Addons liefen 15 schon mit der Beta 13. Das eine ist wohl aufgegeben worden...
Also wenn personalisierte Werbung wirklich alles ist, was dir in Bezug auf deine...
Nein. Wir haben alle moeglichen iLO's (das sind die HP-Managment-Webinterfaces, auf...
Also bitte, laut Chekov haben das die Russen erfunden... Zuerst hatte es der selbst mir...
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