Drohnen auftanken: 12 Meter Abstand in 14 Kilometern Höhe
Global Hawk (Foto: Grumman Northrop)

Drohnen auftanken

12 Meter Abstand in 14 Kilometern Höhe

Darpa, Nasa und Northrop Grumman haben erstmals ein Auftankmanöver zwischen zwei unbemannten Flugzeugen simuliert. Der Testflug diente zur Vorbereitung des ersten autonomen Auftankens, das Anfang kommenden Jahres durchgeführt werden soll.

Anzeige

Die Darpa, die Nasa und Northrop Grumman proben gemeinsam das Auftanken von Drohnen. Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, die US-Raumfahrtbehörde und der US-Rüstungs- und Luftfahrtkonzern haben Ende Januar 2011 einen ersten Testflug durchgeführt, um die Bedingungen des autonomen Auftankens in großer Höhe zu untersuchen.

Auswirkung von Turbulenzen

Bei dem Testflug näherten ein bemanntes und ein unbemanntes Flugzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) in knapp 14 Kilometern Höhe einander bis auf gut 12 Meter. Ziel war es, Daten zu sammeln, etwa wie sich die Turbulenzen auf die UAVs auswirken, wie sie auf die Flugsteuerung reagieren oder wie sie diese Formation wieder auflösen.

Wie Northrop Grumman jetzt erst bekanntgegeben hat, fand der Test bereits am 21. Januar statt. Beteiligt waren eine Proteus von Northrop Grumman und eine der Drohnen vom Typ Global Hawk, die die Nasa zu Forschungszwecken nutzt. Beide waren von der Luftwaffenbasis im kalifornischen Edwards aus gestartet. Der Flug diente zur Vorbereitung des ersten autonomen Auftankmanövers, das zwei Global Hawks im Frühjahr 2012 durchführen sollen.

Eine Woche in der Luft

UAVs können schon heute Langzeitmissionen in großer Höhe durchführen: Die Drohne Global Hawk etwa kann heute schon über 30 Stunden auf Erkundungsflug gehen. Um den Aktionsradius der UAVs noch zu vergrößern, sollen diese künftig in der Luft aufgetankt werden: Eine Global Hawk könnte so bis zu einer Woche lang in der Luft bleiben. Das kürzlich von Northrop Grumman vorgestellte UAV X-47B soll später ebenfalls in der Luft betankt werden.

  • Die Proteus (links) nähert sich der Global Hawk. (Foto: Nasa)
  • Global Hawk, aufgenommen von der Proteus (Foto: Northrop Grumman)
  • Turbulenztest mit Drohne: Ein Forschungsflugzeug der Nasa fliegt dicht hinter einer Global Hawk her. Auch dieser Flug im Dezember 2010 diente der Vorbereitung für das autonome Auftanken. (Foto: Nasa)
Die Proteus (links) nähert sich der Global Hawk. (Foto: Nasa)

Das Auftanken in großer Höhe gilt auch in der bemannten Luftfahrt als schwieriges Manöver.


Buntux 13. Mär 2011

Dadurch könnte man wichtige Daten bzgl. der persönlichen Gesinnung gewinnen. Die...

Anonymer Nutzer 12. Mär 2011

eines Tages sitzt der Pilot am Boden vorm Joystick und steuert das Passagierflugzeug...

redwolf 11. Mär 2011

Immer diese autonomen Krawallmacher ^^

GeroflterCopter 11. Mär 2011

YMMD :D:D:D

Kommentieren


Science Fiction Kult / 11. Mär 2011

Drohnen Auftankmanöver in 14km Höhe



Anzeige

  1. Senior Produkt Manager (m/w)
    Sophos Technology GmbH, Karlsruhe
  2. Principal Research Manager (Engineering) (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich
  3. Leiter Business Solutions (m/w)
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  4. Support Specialist IT (m/w)
    Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple verkraftet Ansturm nicht

    OS X Yosemite - die öffentliche Beta ist da

  2. Erfundene Waren

    Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft

  3. Uber und Wundercar

    Deutsche haben großes Interesse an Taxi-Alternativen

  4. Bundesnetzagentur

    In Deutschland sind weiter rund 30 Wimax-Anbieter aktiv

  5. Allview Viva H7

    7-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem für 120 Euro

  6. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  7. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  8. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  9. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain

  10. In eigener Sache

    Computec Media veröffentlicht Spielevideo-App Games TV 24



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Türen geöffnet: Studenten "hacken" Tesla Model S
Türen geöffnet
Studenten "hacken" Tesla Model S
  1. Model III Tesla kündigt günstigeres Elektroauto an
  2. IMHO Kampfansage an das Patentsystem
  3. Elektroautos Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein
  2. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  3. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent

    •  / 
    Zum Artikel