Instapaper 3.0

Bequemer Lesen im Web und unterwegs

Marco Arment hat Instapaper 3.0 für iPhone und iPad veröffentlicht. Die äußert populäre App ermöglicht es, am Desktop zum späteren Lesen markierte Artikel auf dem iPhone und iPad zu lesen, auch offline. Die Version 3.0 stellt das bislang größte Update für Instapaper dar.

Anzeige

Instapaper ermöglicht es, Artikel über ein Bookmarklet zum späteren Lesen zu markieren. Diese können dann später offline auf unterschiedlichen Geräten gelesen werden, denn Instapaper kopiert die reinen Texte in einen persönlichen Nachrichtenspeicher. Auf diesen kann ganz normal per Browser oder spezielle Apps zugegriffen werden. Zudem ist es möglich, die so zum späteren Lesen markierten Artikel für den Drucker aufzubereiten, auf Amazons E-Book-Reader Kindle sowie im ePub-Format herunterzuladen. Über ein API können auch Applikationen Dritter auf die Daten zugreifen.

In Instapaper 3.0 für iPhone und iPad hat Arment native Unterstützung für Facebook, Twitter, Tumblr, Pinboard und Evernote integriert. So ist es möglich, aus Instapaper heraus Artikel mit Freunden auf diesen Plattformen zu teilen, auch wenn man gerade nicht im Internet ist. Instapaper speichert die Aktionen und übermittelt sie, sobald wieder eine Internetverbindung besteht.

Die Anmeldedaten bei den Diensten speichert Instapaper und synchronisiert sie zwischen der Webversion und den mobilen Apps, so dass die Daten nur einmal eingegeben werden müssen.

Schon in den vorherigen Versionen von Instapaper war es möglich, einzelne Artikel mit einem Stern zu markieren - Artikel, die man Freunden empfehlen würde. Nur sehen konnten die Freunde das bisher nicht. Mit Instapaper 3.0 ändert sich dies: Markierte Artikel können mit Freunden geteilt werden. Freunde können dabei über die Verknüpfung mit Facebook und Twitter oder über E-Mail-Adressen gefunden werden.

Der integrierte Browser von Instapaper wurde überarbeitet. Mit ihm kann nun direkt im Web gesurft und dabei entdeckte Artikel in Instapaper übernommen werden.

RSS-Ordner werden hingegen nicht mehr unterstützt. Sie seien selten genutzt worden und hätten die Synchronisation somit unnötig verlangsamt. Für mehr Geschwindigkeit soll auch eine neue Storage-Engine sorgen, in der nun auch Bilder in voller Qualität gespeichert werden. Allerdings muss Instapaper 3.0 dazu alle Artikel nochmals herunterladen, was nun aber schneller gehen soll als bisher.

Zudem bietet die App eine Suche in allen heruntergeladenen Inhalten an. Über das Share-Panel können zudem Einträge in der Aufgabenveraltung Things vorgenommen werden.

Instapaper 3.0 kann über Apples App Store als Universal-App für iPhone und iPad heruntergeladen werden und kostet 3,99 Euro. Wer eine ältere Version von Instapaper besitzt, kann kostenlos auf die neue Version wechseln.


MartinSerdar 11. Mär 2011

(kT)

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Engineer (m/w)
    Lear Corporation GmbH & Co. KG, Böblingen
  2. Java Developer (m/w)
    RWE Supply & Trading GmbH, Essen
  3. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    Universität Zürich über HRM Consulting GmbH, Zürich
  4. Testdesigner (m/w) Automotive
    MicroNova AG, Ingolstadt, Wolfsburg, Weissach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  2. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  3. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  4. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr

  4. Kommentare: 72 | letzter Beitrag 02:56 Uhr

  5. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 02:26 Uhr

Mehr


  1. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  2. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  3. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  6. Golem.de guckt

    Freundesmassen

  7. SpaceX

    Dockingmanöver an der ISS abgeschlossen

  8. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  9. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  10. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Zum Artikel