Linux-Distribution: Fedora 15 Alpha mit GCC 4.6 und Gnome 3

Linux-Distribution

Fedora 15 Alpha mit GCC 4.6 und Gnome 3

Fedora 15 Alpha ist komplett mit GCC in Version 4.6 veröffentlicht worden. Als Startumgebung haben die Entwickler Systemd integriert, als Desktop kommt Gnome 3 zum Einsatz. Zudem setzen die Entwickler auf das Büropaket Libreoffice.

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Das Fedora-Team hat eine erste Alpha von Fedora 15 freigegeben. Die gesamte Distribution wurde mit GCC 4.6 kompiliert, das auch als Entwicklungswerkzeug dieser Version beiliegt. Zudem wurden aktuelle Varianten von Ruby on Rails, Python und dem Debugger GDB integriert. Die Alpha dient in allererster Linie dazu, Fehler aufzuspüren, die in der Beta repariert werden sollen. Die Beta markiert gleichzeitig ein Code-Freeze. Die endgültige Version soll im Mai 2011 erscheinen.

  • Der Login-Bildschirm von Fedora 15
Der Login-Bildschirm von Fedora 15

Systemd soll in Fedora 15 für einen effizienteren Systemstart sorgen, indem beim Hochfahren der Start von Diensten besser verwaltet wird. Die Startumgebung sollte ursprünglich schon in Fedora 14 integriert werden, allerdings funktionierte Systemd noch nicht zufriedenstellend.

Die Entwickler wollen Fedora 15 mit dem Desktop Gnome 3 ausstatten. Zudem wird es eine Desktop-CD mit jeweils KDE, Xfce und LXDE in den aktuellen Versionen geben. Als Büropaket liegt Libreoffice bei. Die Business-Management-Software Tryton soll Module für Buchhaltung, Fakturierung, Verkaufsmanagement und Inventur enthalten. Für Roboterfans gibt es die Robotic Package Suite, die eine Simulationsumgebung für Robotik bieten soll.

Im Bereich Sicherheit hat das Fedora-Team DNSSEC für die Workstations eingeführt. Die Verbindungsverwaltung Networkmanager verwendet den Bind-Nameserver für die Namensauflösung per DNSSEC. Das Dateisystem Ecryptfs wurde so erweitert, dass es verschlüsselte Dateisysteme automatisch beim Anmelden eines Benutzers lädt. Dazu verwendet Ecryptfs die Authconfig-Schnittstelle. Die in Fedora 15 integrierte Dynamic Firewall steht optional zur Verfügung und verwendet D-Bus. Netzwerkschnittstellen werden anhand von BIOS-Informationen benannt, um für mehr Konsistenz bei der Namensgebung zu sorgen.

Die Alphaversion steht als installierbares DVD-Image sowie als Live-CD mit den Desktops Gnome, KDE, Xfce und LXDE auf den Servern des Projekts zum Download bereit.


msf 09. Mr 2011

Das entspricht nicht der Wahrheit und sollte schon gar nicht pauschalisiert werden...

hsse_robsi 09. Mr 2011

Nachtrag: 2.6.38 (sollte es jemanden interessieren)

RunningTux 09. Mr 2011

Guten Tag, heute muß ich das Golemteam loben. Es ist hervorragend über die neue Fedora...

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