Shuttle

Tablets und Sandy-Bridge-Barebones

Shuttle erweitert seinen Produktbereich um Tablets. Der Barebone-Spezialist plant aber nicht, die Tablets unter eigenem Namen zu verkaufen. Stattdessen gibt es neue Barebones.

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Tablets, Notebooks und Barebones sind am Cebit-Stand der Firma Shuttle zu sehen. Doch mit Tablets und Notebooks hat die Firma, zumindest unter ihrem Namen, wenig zu tun. Notebooks hatte Shuttle bereits auf der vergangenen Cebit vorgestellt. Tablets sind beim Hersteller jedoch neu. Wie bei den Notebooks versucht Shuttle, hier Abnehmer zu finden, die die Geräte für den Wiederverkauf erwerben, allerdings auch die Hardwareunterstützung für Reparaturen und Ähnliches übernehmen. Shuttle plant, nicht selbst in den umkämpften Tablet-Markt einzusteigen.

Die Firma konzentriert sich also auf ihre Barebones. Der SX58J3 bekommt in Kürze einen Nachfolger, den SX58H7 Pro. Wie beim Vorgänger geht es dabei um möglichst viel Rechenleistung auf wenig Raum. Einen entsprechenden Lärmteppich muss der Nutzer also hinnehmen. Eine 6-Kern-CPU und eine Geforce GT 580 kann der Anwender auf Wunsch in das Gehäuse stecken. Das 500-Watt-Netzteil soll für genug Leistung sorgen. Neu ist die Unterstützung von USB 3.0 und SATA mit 6 GBit/s.

Sehr viel leiser wird das Sandy-Bridge-System SH67H7 sein. Es ist ein 12,8-Liter-Gehäuse. Shuttle betont, dass nicht das fehlerhafte B2-Stepping des Chipsatzes zum Einsatz kommt, sondern das korrigierte B3-Stepping. In wenigen Wochen soll die Auslieferung beginnen.

Wer es etwas kleiner will, der kann zum 3-Liter-Gehäuse XG41 greifen. Mit diesem Barebone will Shuttle auch Geschäftskunden gewinnen. Deswegen besitzen die Systeme auch einen seriellen Anschluss. Aktuelle Intel-Technik kommt allerdings nicht zum Einsatz. Vorerst beschränkt sich das System auf den Core 2. Einen Core-i-Prozessor der zweiten Generation soll es erst später in so einem Gehäuse geben.

Shuttle zeigt seine Produkte in der Halle 17 auf der Cebit. Mit der Auslieferung ist in den nächsten Wochen zu rechnen. Preise wurden noch nicht genannt.


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