Black Prophecy

Der Flug in den Turnschuh

Ein Schokoladenweihnachtsmann und ein Turnschuh im Weltall - die Entwickler von Black Prophecy und der 3D-Scan-Experte Scanbull haben sich für die Cebit etwas Besonderes ausgedacht.

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Mit dem Raumschiff kann in einer Demonstrationsversion von Black Prophecy um einen gigantischen, in Aluminiumpapier eingepackten Schokoladenweihnachtsmann und um einen nicht minder imposanten Turnschuh geflogen werden. Reakktors Entwicklerteam wird ab dem Cebit-Donnerstag selbst vor Ort sein und sein im Betatest befindliches Spiel präsentieren.

Scanbull will mit der Black-Prophecy-Demo zeigen, wie mit seiner professionellen Hard- und Softwarelösung reale Objekte automatisch gescannt, in 3D-Objekte gewandelt und in andere Software importiert werden. Ein Beispiel sind Spiele, aber auch beliebige andere Anwendungen, die mit gängigen 3D-Formaten umgehen können.

Scanbull bietet motorisierte Drehteller (Scantable), auf die Gegenstände gestellt, in kleinen Schritten gedreht und dabei mit herkömmlichen Digitalkameras geknipst werden. Die Steuerung des Tellers und der Kamera erledigt die Scanware-Software. Dabei gibt es zwei Durchgänge, um auch die Unterseite des Gegenstands zu erfassen. Genauer gesagt sind es drei Durchgänge; zuvor muss eine Kalibrierungsscheibe auf den Teller gelegt werden, womit sich dann die Größe der Objekte auf den Mikrometer genau ermitteln lassen soll. Das ist etwa für Rapid Prototyping relevant.

Aus den geknipsten Fotos werden dann die räumlichen Strukturen ermittelt und texturierte 3D-Objekte erstellt. Die 3D-Abbilder aus beiden Durchgängen werden dabei miteinander verschmolzen. Sie sollen mit vergleichsweise wenig Polygonen auskommen, der digitalisierte Weihnachtsmann kommt mit 500 Polygonen aus. Auf Wunsch können auch detaillierte Polygonmodelle erstellt werden - die maximalen Details gibt es mit der Punktwolke, aus der die Polygonmodelle errechnet werden.

Black Prophecy befindet sich seit kurzem in der offenen Betaphase - ohne Schokoweihnachtsmann und ohne Turnschuh. Der Publisher Gamigo ist seit Januar 2011 an Reakktor beteiligt und hat alle Rechte an dem Weltraum-Onlinespiel.


Eberhard 07. Mär 2011

hallo hallo, das scheint ja mal was geiles zu sein... shopping im Weltraum *lol* coole...

Duderino 04. Mär 2011

Stell dir einfach mal ein Auto da hin.. wie soll die Software berechnen wie das Auto von...

gentoomaniac 03. Mär 2011

Macht nix, der Drucker kann sie ja auch nicht schneiden *g*

Anonymer Nutzer 02. Mär 2011

wo man früher Tage, Wochen, Monate für wir heute mit ein paar Klicks erstellt. Hat schon...

P41145 02. Mär 2011

Gibt ja noch Monströsere von der Firma *ggg* http://hdhd411.com/wp-content/uploads/2009...

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