Gostai Jazz

Telepräsenzroboter bekommt ein Display

Der Telepräsenzroboter Jazz des französischen Herstellers Gostai hat ein Display bekommen, das den Nutzer zeigt, der den Roboter steuert. Das vereinfacht die Kommunikation mit dem Roboter.

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Das französische Unternehmen Gostai stellt auf der Cebit 2011 eine neue Version des Telepräsenzroboters Jazz vor. Dieser verfügt über ein Display, auf dem ein Livebild des Nutzers dargestellt wird, der den Roboter steuert.

Kamera, Mikrofon und Lautsprecher

Jazz Connect ist ein etwa ein Meter großer Telepräsenzroboter, der sich auf Rädern fortbewegt. In seinem Kopf, den der Roboter in alle Richtungen bewegen kann, befindet sich eine Kamera. Im Torso hat er ein Mikrofon sowie einen Lautsprecher, über die der Nutzer, der den Roboter steuert, mit anderen kommunizieren kann.

  • Gostais Telepräsenzroboter Jazz (Foto: wp)
  • Der Roboter hat ein Display, auf dem der Nutzer, der ihn steuert, zu sehen ist. (Foto: wp)
  • Vorher hatte der Roboter ein stilisiertes Gesicht. (Foto: wp)
Gostais Telepräsenzroboter Jazz (Foto: wp)

Als Telepräsenzroboter gibt es den Jazz derzeit in zwei Ausführungen: Der eine hat ein angedeutetes Gesicht mit zwei Lampen als Augen. Der neue Jazz hingegen verfügt über ein Display im Kopf: Darauf kann der Roboternutzer das Livebild von sich zeigen, das er mit einer Webcam aufnimmt. Dadurch wird die Interaktion mit dem Roboter persönlicher. Verfügt der Nutzer nicht über eine Webcam am Computer, kann er auch ein Bild oder ein stilisiertes Gesicht anzeigen lassen.

Steuerung über Browser

Der Roboter wird vom Nutzer über den Browser ferngesteuert. In dem Browserfenster sieht der Nutzer die Bilder der Videokamera des Roboters. Will er den Roboter zu einem bestimmten Ort dirigieren, klickt er an die entsprechende Stelle in dem Videobild. Dort erscheint ein heller Kreis - so wie bei Google Street View.

Hat der Nutzer einen Zielpunkt vorgegeben, fährt der Roboter selbstständig dorthin. Damit er auf dem Weg niemanden umfährt und nicht mit Möbelstücken kollidiert, verfügt er über 16 Ultraschallsensoren. Diese sind paarweise rund um den Torso angeordnet. Einer ist dabei auf den Boden gerichtet, der andere nach oben, damit der Roboter höheren Hindernissen wie etwa einem Tisch ausweichen kann.

8.900 Euro kostet der Jazz Connect mit dem Display. Die Variante mit den Lampenaugen gibt es für 1.000 Euro weniger. Deutlich kostspieliger hingegen ist die Variante für den Sicherheitsbereich, der Jazz Security. Dieser verfügt über Lasersensoren, damit er komplett autonom agieren kann. Da diese Sensoren recht teuer sind, kostet dieser Roboter 15.000 Euro.


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