Abo
  • Services:
Anzeige
Browser: Vorschau auf Opera mit WebGL und Hardwarebeschleunigung

Browser

Vorschau auf Opera mit WebGL und Hardwarebeschleunigung

Opera hat eine Entwicklerversion von Opera 11.50 für Windows veröffentlicht, die erstmals WebGL und Hardwarebeschleunigung unterstützt. Opera benutzt die GPU zur Beschleunigung aller Zeichenoperationen und unterstützt dabei Windows, Linux, Mac OS X sowie Smartphones mit OpenGL ES 2.0.

Bereits vor rund drei Jahren hat Opera eine Entwicklerversion seines Browsers mit einer Implementierung von 3D-Canvas veröffentlicht. Erst jetzt folgt eine Entwicklerversion des Browsers, die auch den von Opera von Beginn an geförderten 3D-Standard WebGL unterstützt. Seit Anfang 2009 hat Opera an seiner WebGL-Implementierung gearbeitet und sich parallel an der Standardisierung beteiligt. Zwar sei der Standard noch nicht fertig, doch die Entwicklung beruhige sich, so dass jetzt ein guter Zeitpunkt sei, um eine entsprechende Testversion zu veröffentlichen, heißt es dazu in einem Blogeintrag von Opera-Entwickler Tim Johansson.

Anzeige

Ähnlich früh, im Juli 2008, hatte Opera eine Vorschau auf einen komplett hardwarebeschleunigten Renderer gegeben, konzentrierte sich dann aber zunächst darauf, seinen Softwarerenderer zu beschleunigen, der seit Opera 10.50 zu den schnellsten am Markt zählt. Seit der Veröffentlichung von Opera 10.50 wurde dann wieder verstärkt am Hardwarerenderer gearbeitet, der nun in der Entwicklerversion von Opera 11.50 getestet werden kann.

Zwar steht die Entwicklerversion von Opera 11.50 mit WebGL und Hardwarebeschleunigung nur für Windows zum Download bereit, der eigentliche Hardwarerenderer soll aber weitgehend unabhängig vom verwendeten Betriebssystem arbeiten. Während also Internet Explorer 9 und Firefox 4 Gebrauch von Direct 2D machen und dadurch die komplette Beschleunigung nur unter Windows Vista und Windows 7 zur Verfügung steht, soll Operas Implementierung auf jedem Betriebssystem funktionieren, das eine entsprechende Hardwareunterstützung hat. Konkret nennt Opera Windows XP, Linux und Mac OS X, sowie jedes Gerät, das OpenGL ES 2.0 unterstützt. Das bedeutet nicht, dass Firefox 4 auf anderen Systemen gar keine Hardwarebeschleunigung bietet, denn der Browser nutzt auch Direct3D und OpenGL. Einige Funktionen stehen aber nur für Direct 2D zur Verfügung.

Die aktuelle Testversion von Opera 11.50 setzt zwingend OpenGL voraus. In Zukunft soll aber auch Direct3D als Backend unterstützt werden, so dass die Hardwarebeschleunigung unter Windows ohne die Installation zusätzlicher Treiber zur Verfügung steht.

Die Entwicklerversion von Opera 11.50 mit WebGL und Hardwarebeschleunigung steht unter snapshot.opera.com zum Download bereit. Ob auf dem eigenen System die Hardwarebeschleunigung zur Verfügung steht, verrät die Angabe "Vega backend" unter opera:about. Ist hier OpenGL eingetragen, dann nutzt der Browser die Hardwarebeschleunigung.

Die kommende Opera-Version 11.10 wird die neuen Funktionen der Testversion nicht enthalten.


eye home zur Startseite
zilti 02. Mär 2011

Ach du Scheisse! Es ist anders als Firefox! Da muss man sich ja umgewöhnen! So ein Mist!

anonym 02. Mär 2011

ich hab ne 9600gt mit standartwindowstreibern von windows update (von letztem juli oder...

ConiKost 01. Mär 2011

Hab es grad mal unter Windows getestet. Opera meldet Softwaremodus. Wundert mich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt, Nürnberg
  2. Continental AG, Regensburg
  3. über Ratbacher GmbH, Bodenseeregion
  4. Allplan Development Germany GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 599,00 €
  2. 319,00€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Zero G

    Schwerelos im Quadrocopter

  2. Streaming

    Youtube hat 1 Milliarde US-Dollar an Musikindustrie gezahlt

  3. US-Wahl 2016

    Nein, Big Data erklärt Donald Trumps Wahlsieg nicht

  4. Online-Hundefutter

    150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung

  5. Huawei

    Vectoring mit 300 MBit/s wird in Deutschland angewandt

  6. The Dash

    Bragi bekommt Bluetooth-Probleme nicht in den Griff

  7. Bugs in Encase

    Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken

  8. Autonomes Fahren

    Verbraucherschützer fordern "Algorithmen-TÜV"

  9. The Last Guardian im Test

    Gassi gehen mit einem computergesteuerten Riesenbiest

  10. E-Sport

    Cheats und Bots in Südkorea offenbar gesetzlich verboten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
HPE: Was The Machine ist und was nicht
HPE
Was The Machine ist und was nicht
  1. IaaS und PaaS Suse bekommt Cloudtechnik von HPE und wird Lieblings-Linux
  2. Memory-Driven Computing HPE zeigt Prototyp von The Machine
  3. Micro Focus HP Enterprise verkauft Software für 2,5 Milliarden Dollar

Breath of the Wild: Spekulationen über spielbare Zelda
Breath of the Wild
Spekulationen über spielbare Zelda
  1. Konsole Nintendo gibt Produktionsende der Wii U bekannt
  2. Hybridkonsole Nintendo will im ersten Monat 2 Millionen Switch verkaufen
  3. Switch Nintendo erwartet breite Unterstützung durch Entwickler

Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert: Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert
Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
  1. Transport Hyperloop One plant Trasse in Dubai

  1. Re: Während die Nachbarländer dann schon...

    Faksimile | 20:38

  2. Re: Externes Gerät? Token?

    eXeler0n | 20:36

  3. ISO 26262

    PiranhA | 20:32

  4. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    George99 | 20:29

  5. Re: TÜV sollte erst mal üben

    nicoledos | 20:21


  1. 18:49

  2. 17:38

  3. 17:20

  4. 16:42

  5. 15:05

  6. 14:54

  7. 14:50

  8. 14:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel