Onlinehandel: Media Markt und Saturn prüfen Einstieg bei Redcoon

Onlinehandel

Media Markt und Saturn prüfen Einstieg bei Redcoon

Die Media-Saturn-Holding will mit einer neuen Marke den schon länger geplanten Einstieg in den Onlinehandel starten. Womöglich steigt das Unternehmen aber auch beim Konkurrenten Redcoon.com ein.

Anzeige

Die Manager der Media-Saturn-Holding überlegen angeblich, ihren schon länger angekündigten Webshop nicht unter den Namen Media Markt und Saturn zu starten, sondern eine dritte Marke aufzubauen. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) meldet, prüft die Holding derzeit auch eine Übernahme des in Aschaffenburg ansässigen, europaweit agierenden Onlinehändlers Redcoon.com, den ein ehemaliger Manager von Media Markt im Jahr 2003 gegründet hatte.

Möglicherweise wollen die Gesellschafter der Media-Saturn-Holding bereits bei einem Treffen Anfang März 2011 die strategische Wende einläuten. Offenbar will das Unternehmen sein Tempo beim Eröffnen eines Onlineshops deutlich steigern. Ein Sprecher der Gründerfamilie Kellerhals habe laut FAS gesagt, man wolle lieber einfach und schnell als kompliziert und vielleicht nie ins Internet. Auch Großaktionär Metro stehe hinter den Plänen. Einen offiziellen Kommentar zum Stand der Gespräche haben Firmen abgelehnt.

Bei der Media-Saturn-Holding gibt es schon länger die Absicht, das Onlinegeschäft auszubauen und es nicht Branchengrößen wie Amazon.de zu überlassen. Intern entfacht das Thema aber auch viel Streit: So musste Vorstandschef Roland Weise mitten im Weihnachtsgeschäft 2010 seinen Posten räumen. Hintergrund waren Gerüchten zufolge Vorwürfe, dass er den Onlinehandel nicht schnell genug vorangetrieben habe. Die Chefs der rechtlich selbstständigen Media-Märkte und Saturn-Geschäfte wehren sich gegen die Onlinekonkurrenz und fürchten den möglichen Preisdruck. Sie dürfen bislang die örtlichen Preise selbst festlegen. Weise soll die Geschäftsführer bei ihrem Widerstand gegen den geplanten Onlineverkauf so lange unterstützt haben, bis es zum Bruch kam.


iu3h45iuh456 28. Feb 2011

Ich kaufe gerne bei Media Markt. Es gibt einige günstige Preise, einige zu teure und der...

iu3h45iuh456 28. Feb 2011

Wo wäre da eine marktbeherrschende Stellung?

Indiana 28. Feb 2011

Und die die da gelistet sind .. schon des öfteren darüber bei dennen eingekauft.

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler / Webentwickler (m/w) Backend / Java
    Gingco.Net New Media GmbH, Braunschweig
  2. Gruppenleiter Quality Assurance Systems eSystems (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Leiter Systemsteuerung (m/w)
    Sparkasse Herford, Herford
  4. Sachbearbeiter (m/w) SAP
    TenneT TSO GmbH, Lehrte

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Shuttle DSA2LS

    Minirechner auf Android-Basis mit RS-232-Schnittstelle

  2. Nur Jailbreak betroffen

    Schadsoftware infiziert 75.000 iPhones

  3. Test Star Wars Commander

    Die dunkle Seite der Monetarisierung

  4. Probleme in der Umlaufbahn

    Galileo-Satelliten nicht ideal abgesetzt

  5. Telefonie und Internet

    Bundesweite DSL-Störungen bei O2

  6. iPhone 5

    Apple bietet für einzelne Geräte einen Akkutausch an

  7. Leistungsschutzrecht

    Kartellamt weist Beschwerde gegen Google zurück

  8. Projekt DeLorean

    Microsofts Game-Streaming rechnet 250 ms Latenz weg

  9. Digitale Agenda

    Bitkom fordert komplette Nutzung des 700-Megahertz-Bandes

  10. Watch Dogs

    Gezielt Freunde hacken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  2. Nahrungsmittel Trinken statt Essen
  3. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen

IPv6: Der holperige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holperige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  2. Internet der Dinge Google, Samsung und ARM mit Thread gegen WLAN und Bluetooth
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Digitale Agenda: Ein Papier, das alle enttäuscht
Digitale Agenda
Ein Papier, das alle enttäuscht
  1. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen
  2. Breitbandausbau Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau
  3. Zwiespältig Gesetz gegen WLAN-Störerhaftung von Cafés und Hotels fertig

    •  / 
    Zum Artikel