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O2 Werbefoto (Bild: Telefónica O2 Germany)
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Datenumsätze

Telefónica O2 verkauft fast nur noch Smartphones

Telefónica O2 hat in Deutschland im vergangenen Quartal fast nur noch Smartphones verkauft. Der Datenumsatz legte im Gesamtjahr um 31 Prozent zu.

Telefónica O2 Germany hat im vierten Quartal 2010 einen konsolidierten operativen Gewinn (Adjusted OIBDA) von 309,8 Millionen Euro gemacht. Damit legte das operative Ergebnis um 22 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu, als 254 Millionen Euro erwirtschaftet wurden. Der Umsatz stieg um 31,6 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro.

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"Das letzte Quartal des Jahres brachte die stärksten Kundenzuwächse des ganzen Jahres", sagte René Schuster, Chef von Telefónica O2 Germany. Von Oktober bis Dezember 2010 wuchs die Zahl der Kunden um mehr als 505.000. In dem Quartal hätten sich fast 90 Prozent der Handykäufer bei O2 für ein Smartphone entschieden, was das Unternehmen auch dem iPhone verdanke. Der Datenumsatz ohne SMS legte im Gesamtjahr um 31 Prozent zu.

Das DSL-Geschäft von Hansenet schaffte laut Schuster im dritten Quartal den Turnaround. Gemeinsam mit den bestehenden Festnetzaktivitäten der Telefónica wuchs das DSL-Geschäft um 140.000 auf 2,53 Millionen Kunden. Hansenet hatte lange keine Zahlen mehr zu seiner DSL-Kundschaft bekanntgegeben. Ende 2008 wurde die Zahl der DSL-Kunden mit 2,103 Millionen beziffert.

"Die Integration von O2 und Hansenet wird am 1. April 2011 plangemäß abgeschlossen sein", sagte Schuster. Der spanische Telefónica-Konzern, dem auch der Mobilfunkbetreiber O2 gehört, hatte im November 2009 Hansenet für 900 Millionen Euro von der Telecom Italia gekauft und massiv Arbeitsplätze abgebaut. Im Oktober 2010 wurde die Gesamtmitarbeiterzahl um rund 1.100 reduziert.

Der Mutterkonzern Telefónica hatte im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz und Gewinn steigern können. Der Umsatz wuchs von 57 Milliarden auf rund 61 Milliarden Euro. Der Nettogewinn fiel im vierten Quartal 2010 um 45 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro. Die Auslandstöchter in Deutschland und Großbritannien hätten dazu beigetragen, die Schwäche auf dem spanischen Heimatmarkt aufzufangen.


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Eopia 22. Okt 2014

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