App Store

US-Wettbewerbsbehörde überprüft In-App-Verkäufe

Weil Kinder nach Meinung ihrer Eltern bei Onlinekäufen Spiel und Wirklichkeit nicht auseinanderhalten können, prüft nun die US-Verbraucherschutzbehörde FTC Verkäufe in Apps und mobilen Spielen. Eltern hatten sich über horrende Rechnungen von Apples App Store beschwert.

Anzeige

Weil Eltern sich über hohe Rechnungen aus Apples App Store beschwert haben, überprüft die für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz zuständige Federal Trade Commission (FTC) die In-App-Verkäufe in mobilen Anwendungen und Spielen. Das habe FTC-Chef Jon Leibowitz in einem Brief an den demokratischen Abgeordneten Ed Markey angekündigt, berichtet die Tageszeitung Washington Post.

Eltern hatten kritisiert, ihre Kinder verstünden oft den Unterschied zwischen einem Kauf als Teil eines Spiels und einem realen In-App-Kauf nicht. Anfang Februar hatte die Washington Post von einem Fall berichtet, in dem eine Achtjährige in einem iPhone-Spiel munter virtuelle Gegenstände gekauft hatte. Den entsetzten Eltern flatterte dann eine Rechnung von 1.400 US-Dollar ins Haus. Markey hatte auf diesen Artikel hin die FTC aufgefordert, die In-App-Käufe zu überprüfen.

"Wir teilen Ihre Bedenken, dass Verbraucher, speziell Kinder, oft die Folgen dieser Art von Käufen nicht verstehen", schreibt Leibowitz. Die FTC werde deshalb "diese aktuelle Geschäftspraxis hinsichtlich Vermarktung und Auslieferung dieser Art von Applikationen genau prüfen".

US-Wettbewerbsbehörden hatten kürzlich bereits eine Untersuchung der neuen Vorschriften für Abonnements im App Store angekündigt. Danach müssen Verlage ihre Apps an das Abrechnungssystem von Apples App Store anpassen. Apple verlangt für In-App-Verkäufe eine Umsatzbeteiligung von 30 Prozent. Die Behörden prüfen, ob die 30-Prozent-Abgabe gegen das US-Wettbewerbsrecht verstößt.


Lokster2k 25. Feb 2011

Wenn ich meinem Kind ein derartiges Gerät kaufen würde, dann eins, bei dem es auch noch...

gg 24. Feb 2011

.. und ich bin dafür dass man p14nk41ku3hl schlägt ... ;-)

hiasB 24. Feb 2011

... wieso man unbedingt ein iPhone braucht. Dass die Kinder was zum Spielen haben ...

gg 24. Feb 2011

... dass sich jemand diesem Treiber annimmt ...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior System Architect (m/w)
    PAYBACK GmbH, Munich
  2. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  3. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  4. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel