Fedora: SQLNinja darf wieder in die Softwarequellen

Fedora

SQLNinja darf wieder in die Softwarequellen

Das Sicherheitswerkzeug SQLNinja ist wieder in die offiziellen Softwarequellen des Fedora-Projekts aufgenommen worden. Anwälte hatten die rechtlichen Bedenken der Fedora-Entwickler ausgeräumt.

Anzeige

Die Software SQLNinja wird wieder in den offiziellen Repositories des Fedora-Projekts angeboten. Der Fedora-Vorstand hatte das Sicherheitswerkzeug Mitte November 2010 entfernen lassen, weil befürchtet wurde, die Software könnte in zahlreichen Ländern als illegal eingestuft werden. Die Entwickler der Software bezeichnen SQLNinja selbst als Einbruchswerkzeug.

Der Fedora-Vorstand schätzte SQLNinja auch als sogenannte "Skript-Kiddie-Software" ein und verweigerte deren Einzug in die Fedora-Repositories. Nach reichlich Kritik an der Entscheidung versprachen die Entwickler, die Software erneut zu prüfen. Anwälte von Sponsor Red Hat hatten die Software auf Anfrage ebenfalls überprüft.

Als Voraussetzung für die Wiederaufnahme soll auf der Webseite Fedora Security Lab genau beschrieben werden, wie SQLNinja verwendet werden soll. Das gilt auch für andere Anwendungen, die wegen der rechtlichen Grauzone von Sicherheitswerkzeugen auch als Exploits erachtet werden können.

Bei dem Programm SQLNinja handelt es sich um ein als Sicherheitstool getarntes Exploitwerkzeug, mit dem Sicherheitslücken eines Microsoft-SQL-Servers ausgenutzt werden können, um sich Zugang zu der Datenbankanwendung zu verschaffen.


Cuilster 22. Feb 2011

Klingt für mich jetzt so als ob die Aufnahme in das Fedora-Projekt dazu führen würde das...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur/-in für Software Qualitätssicherung
    Ford-Werke GmbH, Köln
  2. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching
  3. Softwareentwickler (m/w)
    Elanders Germany GmbH, Waiblingen
  4. Web Entwickler/in Java/C#
    comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  2. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  3. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  4. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  5. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  6. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  7. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  8. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  9. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  10. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Translate Community Nutzer sollen Google-Übersetzungen verbessern
  2. Google-Suchergebnisse EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung
  3. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein

    •  / 
    Zum Artikel