Genfer Autosalon

Porsches Panamera bekommt einen Hybridantrieb

Porsche rüstet das nächste Auto mit Hybridantrieb aus: Der Panamera bekommt zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor. Der soll mehr Schub beim Beschleunigen liefern und helfen, Treibstoff zu sparen.

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Der deutsche Autohersteller Porsche hat seine Sportlimousine Panamera mit einem Hybridantrieb ausgestattet. Der Porsche Panamera Hybrid S wird in Kürze auf einer Automesse in der Schweiz vorgestellt und soll im Sommer auf den Markt kommen.

Elektromotor wird zugeschaltet

Der Panamera verfügt neben einem 6-Zylinder-Verbrennungsmotor mit einer Leistung von 245 kW (333 PS) über einen Elektromotor mit 34 kW (47 PS). Dieser sitzt zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Getriebe und kann bei Bedarf über eine speziell entwickelte Trennkupplung zugeschaltet werden.

Der Elektromotor soll in erster Linie für Zusatzschub beim Beschleunigen sorgen. Mit der vereinten Kraft von 279 kW (380 PS) beschleunigt der Porsche innerhalb von 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Allerdings kann der Panamera auch rein elektrisch fahren: Die Reichweite beträgt dann etwa 2 km, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 75 km/h beschränkt. Der Verbrennungsmotor wird abhängig von der Leistungsanforderung zugeschaltet.

Segeln bei 165 km/h

Benzin wird auch durch die Start-Stopp-Funktion gespart: Muss das Fahrzeug im Stadtverkehr, etwa vor einer Ampel, anhalten, schaltet sich der Verbrennungsmotor automatisch aus. Er wird erst wieder gestartet, wenn beim Beschleunigen die Leistung des Elektromotors nicht ausreicht. Schließlich kommt der Elektromotor beim sogenannten Segeln zum Einsatz: Hier wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet, wenn der Fahrer bei einer Geschwindigkeit unter 165 km/h den Fuß vom Gaspedal nimmt.

  • Das Hybridfahzeug Porsche Panamera Hybrid S (Bild: Porsche)
  • Das Auto verfügt neben der Verbrennungsmaschine über einen Elektromotor. (Bild: Porsche)
  • Der soll beim Spritsparen helfen. (Bild: Porsche)
  • Die rein elektrische Reichweite beträgt nur 2 km.  (Bild: Porsche)
  • Bei höheren Geschwindigkeiten wird elektrisch gesegelt, ... (Bild: Porsche)
  • ... dann wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet. (Bild: Porsche)
  • Außerdem hilft der E-Motor beim Beschleunigen. (Bild: Porsche)
  • Beide Motoren zusammen haben eine Leistung von knapp 280 kW. (Bild: Porsche)
  • Anzeigen für den E-Motor und den Energiefluss (Bild: Porsche)
Das Hybridfahzeug Porsche Panamera Hybrid S (Bild: Porsche)

Der Panamera ist jedoch kein Plugin-Hybrid. Das bedeutet, der Akku kann nicht an der Steckdose geladen werden. Das geschieht über die Rückgewinnung von Bremsenergie. Anders als der Porsche 918 RSR, der die rückgewonnene Energie in einem Schwungrad speichert, verfügt der Hybrid-Panamera über einen konventionellen Nickel-Metall-Akku, der unter dem Kofferraumboden sitzt.

Ab Juni im Handel

Porsche präsentiert den Panamera Hybrid S beim Genfer Autosalon, der vom 3. bis 13. März 2011 stattfindet. Der Panamera soll im Juni in den Handel kommen. Das Auto kostet je nach Ausstattung ab rund 107.000 Euro.


JohannLeng 15. Nov 2013

Einen Cayenne kauft man auch nicht wegen dem Sound. Sondern für die (Haus)frau. ;-) Bzgl...

Anonymer Nutzer 18. Feb 2011

Also, wenn dieses Scheibenwischermotörchen jetzt schon ein "Hybridantrieb" sein soll...

Delphino 18. Feb 2011

du musst nur ordentlich bremsen, damit sich der Akku wieder auflädt, dann klappts auch...

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