One Pass

Google wird zum digitalen Kiosk

Google startet mit One Pass eine neue Bezahllösung für digitale Inhalte. Verlage sollten darüber kostenlose oder kostenpflichtige Inhalte vertreiben können, kündigte Google-Chef Eric Schmidt in Berlin an.

Anzeige

Über Google One Pass können Verlage künftig Inhalte kostenfrei oder kostenpflichtig vertreiben. Google-Chef Eric Schmidt hat den Dienst in Berlin angekündigt. Die verschiedenen Ansätze, um Inhalte im Internet zu finanzieren, darunter Werbung, reichten nicht aus, sagte Schmidt. Das sei ein globales Problem, das Google mit One Pass lösen wolle.

Verlage entscheiden bei One Pass, ob sie Inhalte frei zur Verfügung stellen oder dafür Geld verlangen. Das kann ein einmaliger Kauf oder ein Abonnement sein und Inhalte können dauerhaft oder für eine beschränkte Zeit freigeschaltet werden. Die Verlage sollten eine direkte Beziehung zum Kunden erhalten, anders als es bei Apple der Fall ist, ohne dass die Daten an Google weitergeleitet würden, betont Schmidt.

Einmal über One Pass erworbene Inhalte sollen auf unterschiedlichen Endgeräten zur Verfügung stehen, darunter PCs, Smartphones und Tablets. Google kümmert sich dabei um Nutzerauthentifizierung, Zahlungsabwicklung (über Google Checkout) und Verwaltung. Die Einrichtung des Systems soll mit minimalem Aufwand möglich sein. Bestehende Abonnenten können über ein Gutscheinsystem eingebunden werden.

Zum Start sind in Deutschland Axel Springer, Focus Online und Stern mit von der Partie. Sie bezeichneten One Pass als Experiment, um herauszufinden, welche Bezahlmodelle erfolgreich sein könnten.

Darüber hinaus kündigte Schmidt in seiner Rede an der Humboldt-Universität zu Berlin die Gründung eines Forschungszentrums für Internet und Gesellschaft in Berlin an, was schon vorher bekanntgeworden war. Er erwähnte auch den Start einer Initiative, die sich an 10.000 kleine Unternehmen richtet.


Lokster2k 23. Feb 2011

um nichts anderes...

SharpCommenter 17. Feb 2011

Oh wie gerne würde ich so etwas lesen.. :D

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Basis-Administrator (m/w)
    Neoperl GmbH, Müllheim (zwischen Freiburg und Basel)
  2. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  3. Softwareentwickler für mobile und Web-Applikationen (m/w)
    g/d/p Marktanalysen GmbH, Hamburg
  4. Experte/-in IT Security / Network / Infrastructure
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Sunset Overdrive: System-Seller am Rande der Apokalypse
Test Sunset Overdrive
System-Seller am Rande der Apokalypse
  1. Test Deadcore Turmbesteigung im Speedrun
  2. Test Transocean Ports of Call für Nachwuchs-Reeder
  3. Test Rules Gehirntraining für Fortgeschrittene

FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel