Bündnisfall: Telekom und France Télécom rücken enger zusammen
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Bündnisfall

Telekom und France Télécom rücken enger zusammen

Die beiden europäischen Netzbetreiber Telekom und France Télécom wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Erst im Herbst 2010 gab es Vermutungen, dass die beiden früheren Staatskonzerne fusionieren wollen.

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Deutsche Telekom und France Télécom wollen im Festnetz und beim Mobilfunk enger zusammenarbeiten. Wie der Bonner Konzern am 11. Februar 2011 bekanntgab, zielt die Vereinbarung auf die gemeinsame Nutzung von Funknetzen in Europa, Verbesserungen beim internationalen WLAN-Roaming, Maschine-zu-Maschine-Standards für grenzübergreifende Dienste, technische Zusammenarbeit im Bereich Home-Media-Server und weitere Felder.

"Es wird von den Netzbetreibern erwartet, dass sie die Servicequalität verbessern und virtuelle wie physische Grenzen für die Nutzung der Dienste überwinden", sagte Ed Kozel, Chief Technology Officer, der Telekom.

Die jeweiligen Unternehmensstrategien würden nicht geändert, sagte Elie Girard, der Executive Vice President für Strategy und Development bei France-Télécom-Orange ist. Ein France-Télécom-Sprecher ergänzte, dass die beiden führenden europäischen Telekommunikationskonzerne mit der Ankündigung keine weitere gegenseitige finanzielle Beteiligung anstrebten. Die Konzerne wollen offenbar im Bereich Technologie noch weiter kooperieren, um Kosten zu sparen.

Im September 2009 hatten die beiden Netzbetreiber angekündigt, ihre Mobilfunksparten in Großbritannien zusammenzulegen. Analysten bewerteten Orange UK mit 4,67 Milliarden Euro und T-Mobile UK mit 3,4 Milliarden Euro. Einsparungen wurden durch den gemeinsamen 3G-Ausbau erwartet.

Im September 2010 hatte France Télécom Berichte über ein komplettes Zusammengehen mit den Deutschen dementiert. Es gebe keine Pläne für einen Zusammenschluss der beiden früheren Staatskonzerne. Die Deutsche Bank hatte zuvor ihren Anteil der France Télécom auf über fünf Prozent erhöht.


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