Hochspekulativ

Twitter mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet

Twitter steht weiter auf dem Einkaufszettel von Google und Facebook. Bei Sondierungsgesprächen wurde Twitter mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet. Doch das Management will lieber unabhängig bleiben und einen Wert von 100 Milliarden US-Dollar erreichen.

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Google, Facebook und andere Bieter haben in den vergangenen Monaten Übernahmegespräche mit Twitter geführt. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen meldet, haben die Internetkonzerne dabei acht bis zehn Milliarden US-Dollar für den Mikrobloggingdienst geboten. Die Gespräche kamen aber nicht über erste Sondierungen hinaus und führten zu keinem Ergebnis.

Das Twitter-Management habe sich die Angebote zwar angehört, arbeitet aber an einem anderen Kurs. Twitter soll danach zu einem großen unabhängigen Internetkonzern werden und einen Wert von 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Dezember 2010 war Twitter 3,7 Milliarden Dollar wert.

Die Bewertung von Twitter auf zehn Milliarden US-Dollar ist extrem spekulativ. Der Betreiber hatte erst 2010 damit begonnen, ein Anzeigengeschäft aufzubauen. Das Anzeigenformat Promoted Trends soll täglich ausverkauft sein, hat das Wall Street Journal von einem Insider erfahren. Zwei andere Werbeformate, Promoted Tweets und Promoted Accounts, würden ebenfalls lebhaft nachgefragt.

Nach Angaben der Marktforscher von eMarketer erzielte Twitter 2010 einen Umsatz von 45 Millionen bis 50 Millionen US-Dollar. Für 2011 wird ein Umsatz von 150 Millionen US-Dollar erwartet. Twitter hatte den Umsatz für 2011 mit 100 Millionen US-Dollar bis 110 Millionen US-Dollar prognostiziert. Die Firma hat derzeit circa 350 Beschäftigte. Im September 2010 verzeichnete Twitter 175 Millionen Nutzer.

Der Venture-Capital-Geber Andreessen Horowitz hat zudem bestätigt, Twitter-Anteile im Wert von 80 Millionen US-Dollar gekauft zu haben. Die Aktien werden nicht an der Börse gehandelt und wurden von Andreessen Horowitz von Twitter-Investoren und -Beschäftigten gekauft.


M21 10. Feb 2011

Ist schon Realistisch. 10 Milliarden ist nicht ganz unrealistisch. 1 Facebook Nutzer ist...

SharpCommenter 10. Feb 2011

Warum denn so negativ? Man kann es doch auch so sehen, dass wir in einer Zeit leben, in...

SharpCommenter 10. Feb 2011

Also bei solchen Peanuts bekommen höchstens Studenten 'nen Ständer...

Bnetz 10. Feb 2011

touché ;) Allerdings haben sich -soweit mir bekannt ist- weder Google noch fb dazu...

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Heinkas DNs & DN-News / 10. Feb 2011

Twitter



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