Asana: Revolution der Zusammenarbeit

Asana

Revolution der Zusammenarbeit

Facebook-Gründer Dustin Moskovitz und Justin Rosenstein wollen die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten, revolutionieren und haben dazu das Unternehmen Asana gegründet. Nun haben die beiden erstmals verraten, was sie konkret vorhaben.

Anzeige

Was als Versuch begann, die interne Organisation von Facebook zu verbessern, soll künftig allen Unternehmen helfen, effizienter zu werden. Asana solle kein Facebook für Unternehmen, sondern "einen besseren Weg zur Zusammenarbeit bieten", sagte Asana-Gründer Justin Rosenstein.

Asana geht davon aus, dass viele der wesentlichen Informationen in Unternehmen unstrukturiert und nicht digital vorliegen. Menschen notieren Dinge auf Zetteln oder merken sie sich, aber tragen sie nicht in ein zentrales System ein. Um das zu ändern, setzt Asana auf Geschwindigkeit und Struktur. Wenn man Menschen dazu bringen wolle, ein System wie Asana zu nutzen, müsse man die Zahl der Tastenanschläge und Mausklicks auf ein Minimum reduzieren. Das setze eine gewissen Besessenheit voraus, erklärte Rosenstein.

Darüber hinaus verzichtet Asana auf traditionelle Strukturelemente wie Dokumente und Tabellen. Die Software müsse mehr über die Inhalte wissen, um sie neu ordnen zu können, argumentiert Rosenstein.

  • Aufgabenveraltung mit Asana
  • Asana soll in viele Bereiche vordringen.
Aufgabenveraltung mit Asana

Rosenstein bezeichnet Asana als eine kollaborative Aufgabenverwaltung. Der Hauptbildschirm teilt sich in drei Spalten: In der linken Spalte sind alle aktuellen Projekte aufgelistet, in der mittleren Spalte werden alle Aufgaben angezeigt, die mit dem aktuellen Projekt zusammenhängen, und in der rechten Spalte gibt es Detailinformationen zur gerade gewählten Aufgabe einschließlich der zugehörigen Dokumente.

Die mittlere Spalte gibt einen Überblick über den aktuellen Projektstatus. Oben finden sich Aufgaben, die gerade abgeschlossen wurden, und die Information, wer diese bearbeitet hat, darunter die Aufgaben, die gerade bearbeitet werden und die Information, wer sie bearbeitet, sowie unten eine nach Prioritäten sortierte Liste der offenen Aufgabe.

In der rechten Spalte findet sich neben einer Zusammenfassung des Projekts mit Notizen und den Bearbeitern auch ein Newsfeed, der die mehr oder weniger strukturierte Diskussion zu der Aufgabe enthält. Dieser Diskussion können andere folgen, die neue Einträge direkt angezeigt bekommen. Zudem werden sie derzeit per E-Mail informiert. Antworten auf diese E-Mails laufen direkt wieder in die Diskussion zurück, so dass Mitarbeiter leicht mit bekannten Werkzeugen von unterwegs reagieren können.

Die Ansicht "Assigned to Me" zeigt jedem Einzelnen, was er zu tun hat. Die Liste lässt sich neu sortieren und leicht um neue Aufgaben erweitern. Für Poweruser stehen diverse Tastaturkommandos zur Verfügung. Das Erfassen neuer Aufgaben soll so schneller gehen als das Eintragen in einen Texteditor. Die strukturierte Aufgabenerfassung ermöglicht es dabei, einzelne Aufgaben mit sehr wenig Aufwand anderen Personen zuzuordnen. So soll Asana das Delegieren von Aufgaben extrem beschleunigen. Wird eine Aufgabe als abgeschlossen markiert, werden alle Follower benachrichtigt.

Für Meetings gedacht ist eine Übersicht über die Aufgaben, die nach Mitarbeitern geordnet ist. Sie zeigt, wer was in der letzten Zeit erledigt hat und welche Aufgaben noch auf ihre Erledigung warten.

Asana steht noch am Anfang und konzentriert sich dabei zunächst auf Unternehmen. Langfristig soll Asana aber zu einem allgegenwärtigen Werkzeug zur Zusammenarbeit werden. Nutzer sollen auch private Projekte mit Asana planen. Zudem soll Asana künftig unter anderem zur Organisation von Meetings, Verwaltung von Bewerbungen und Bug-Tracking genutzt werden.

Luna soll Entwicklung beschleunigen 

RazorHail 09. Feb 2011

ich habe durch diesen golem-artikel zum ersten mal etwas davon gehört. wenn du dich mit...

RazorHail 08. Feb 2011

so etwas ist unnötig. das ist ja schließlich keine miley cyrus fanpage.. man braucht für...

RazorHail 08. Feb 2011

sorry, aber du redest absoluten blödsinn bitte hör auf über dinge zu spekulieren, von...

RazorHail 08. Feb 2011

habt ihr euch eigentlich überhaupt mal mit dem system befasst, bevor ihr es schlecht...

Der Kaiser! 08. Feb 2011

Von der Optik her erinnert mich das an RedNotebook.

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Systemberater/-in/IT Prozessberater/-in SAP / Kalkulation
    Daimler AG, Ludwigsfelde
  2. Mitarbeiter in der Beratung (m/w) Application Management
    Daimler AG, Untertürkheim
  3. Tester in der Softwareentwicklung (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Anwendungs- / Softwareberater/in Business Intelligence (BI)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Seagate Supersale bei Alternate
  2. TIPP: Raspberry Pi 2 Model B
    41,49€
  3. GeForce GTX 980 Ti
    ab 739,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Nordamerika

    Arin aktiviert Wartelistensystem für IPv4-Adressen

  2. Modellreihe CUH-1200

    Neue PS4 nutzt halb so viele Speicherchips

  3. Die Woche im Video

    Apple Music gestartet, Netzneutralität bedroht, NSA geleakt

  4. Internet.org

    Mark Zuckerberg will Daten per Laser auf die Erde übertragen

  5. TLC-Flash

    Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte

  6. Liske

    Bitkom schließt Vorstandsmitglied im Streit aus

  7. Surfen im Ausland

    Apple SIM in Deutschland erhältlich

  8. Haushaltshilfe

    Rockets Helpling kauft Hassle.com

  9. Zynq Ultra Scale Plus

    Xilinx lässt erste 16-nm-Chips fertigen

  10. Apple

    iOS 8.4 soll Akku stärker belasten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Pebble Time im Test: Nicht besonders smart, aber watch
Pebble Time im Test
Nicht besonders smart, aber watch
  1. Smartwatch Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro
  2. Smartwatch Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei
  3. Smartwatch Pebbles iOS-App wird von Apple nicht freigegeben

Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

PGP: Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
PGP
Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
  1. OpenPGP Facebook verschlüsselt E-Mails
  2. Geheimhaltung IT-Experten wollen die NSA austricksen
  3. Security Wie Google Android sicher macht

  1. Re: Kein Vollbild-Modus für Apps mehr in Build 10162?

    HolmHansen | 12:03

  2. Re: Fehler

    ms (Golem.de) | 12:01

  3. Gewichtsreduktion durch schwächere, aber leisere...

    Hypfer | 11:59

  4. Re: HDMI 2.0 ?

    blub1991 | 11:57

  5. Re: Problem ist das skalieren auf...

    jaegerschnitzel | 11:53


  1. 11:55

  2. 10:37

  3. 09:33

  4. 16:52

  5. 16:29

  6. 16:25

  7. 15:52

  8. 14:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel