Android: Froyo verdrängt Eclair langsam

Android

Froyo verdrängt Eclair langsam

Es gibt mittlerweile deutlich mehr Geräte mit Android 2.2 Froyo als mit dem Vorgänger. Dennoch zeigen aktuelle Zahlen von Google, dass Entwickler um eine Unterstützung der Vorgänger nicht herumkommen.

Anzeige

Auf rund 58 Prozent aller Android-Geräte läuft mittlerweile Android 2.2 Froyo. Der Anteil von Android 2.1 Eclair ist laut Googles für Entwickler angedachte Erhebung auf rund 31 Prozent gesunken. Das dürfte auch daran liegen, dass mehr Hersteller entsprechende Updates auf das deutlich bessere Froyo veröffentlicht haben. Der Anteil der Android-Geräte mit Eclair würde wohl niedriger liegen, wenn die Hersteller zügiger oder überhaupt Firmwareupdates auf Froyo vorstellen würden. So warten beispielsweise Besitzer eines Motorola Milestone bisher vergeblich auf Froyo.

  • Android-Fragmentierung - Ende Januar/Anfang Februar 2011 (Bild: Google)
Android-Fragmentierung - Ende Januar/Anfang Februar 2011 (Bild: Google)

Die für Entwickler wichtigsten Android-Versionen sind damit weiterhin Froyo und Eclair. Wer dafür entwickelt, deckt zusammengenommen fast 90 Prozent der Android-Geräte ab. Anfang Januar 2011 nannte Google noch einen Marktanteil von fast 52 Prozent bei Froyo und rund 35 Prozent bei Eclair - insgesamt also 87 Prozent. Noch Anfang Dezember 2010 lagen Froyo und Eclair etwa gleichauf, mit je rund 40 Prozent Anteil, und machten damit gemeinsam 83 Prozent des Android-Marktes aus. Dass der Anteil von Froyo im Laufe des Dezembers 2010 stärker anstieg als im Januar 2011, liegt an den noch im Dezember 2010 veröffentlichten Froyo-Updates einiger Hersteller.

Den erst im Dezember 2010 vorgestellten Froyo-Nachfolger Android 2.3 Gingerbread gibt es bisher nur für das Nexus S von Google und Samsung. Das erklärt auch, warum Gingerbread mit 0,8 Prozent unterrepräsentiert ist. Gingerbread-Updates für Smartphones und Tablets stehen noch aus, werden das aber ändern. Üblicherweise dauert es rund ein halbes Jahr, bis die Hälfte der verwendeten Android-Smartphones mit der aktuellen Android-Version versehen ist.

Der Anteil des in Entwicklung befindlichen Android 3.0 Honeycomb wird vermutlich langsamer steigen als der bisheriger Android-Versionen - es ist laut eines Interviews des PC-Magazine nur für Tablets und nicht für Smartphones gedacht. Stattdessen sollen Funktionen aus Honeycomb Stück für Stück auch in für Smartphones ausgelegte Android-Versionen einfließen. Was das für die künftige Versionsnummerierung bedeutet, ist noch unklar.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 1.5 Cupcake33,9 %
Android 1.6 Donut46,3 %
Android 2.1 Eclair731,4 %
Android 2.2 Froyo857,6 %
Android 2.3 Gingerbread90,8 %
Android-Fragmentierung - Ende Januar/Anfang Februar 2011

Der Anteil von Geräten mit Android 1.6 Donut und 1.5 Cupcake ist weiter gefallen. Waren sie Ende 2010 zusammen noch auf etwa 17 Prozent der Android-Geräte installiert, sind es Anfang 2011 nur noch rund 11 Prozent. Das bedeutet allerdings nicht, dass Updates für die entsprechenden Geräte erschienen sind. Es kamen nur mehr Geräte mit Froyo und Eclair auf den Markt.

Bei der Erhebung wurden laut Google alle Geräte berücksichtigt, die den Android Market zwischen dem 19. Januar und dem 2. Februar 2011 verwendet haben. Entwicklern soll mit den Zahlen geholfen werden, ihre Apps nicht am Markt vorbei zu programmieren. Der API-Level in der Tabelle weist darauf hin, ab welcher Stufe eine App nicht mehr zu älteren Geräten kompatibel ist - zu künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.


Anonymer Nutzer 07. Feb 2011

Anfang 1. Quartal 2011 ist rum und der 4. verschobene Releasetermin von Motorola fuer den...

pythoneer 06. Feb 2011

Falls du schlauer lolleraner es nicht mitbekommen hast: auf den "nativen" android handys...

Kommentieren



Anzeige

  1. Project Engineer / Projekt Ingenieur (m/w) Broadcast / Sportanalyse
    ST SPORTSERVICE GmbH, Ismaning bei München
  2. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  3. Softwareentwickler/-in Java Logistik-Software
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  4. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. ARD.connect

    HbbTV-Angebote über Smartphone oder Tablet steuern

  2. Administrationswerkzeug

    HPs Oneview wird auf Racks, Tower und Netzwerk erweitert

  3. Ortsnetze

    Telekom startet Vectoring für 200.000 Haushalte

  4. HP Proliant DL160 und 180

    Mit neuen Einstiegsservern gegen Huawei und Supermicro

  5. Zoff in Wikipedia

    Foundation lenkt im Streit mit deutscher Community ein

  6. Olympus Pen E-PL7

    Systemkamera für Selfies

  7. Virtual Reality

    Leap Motion setzt auf Hände und Augen

  8. KDE

    Plasma Active auf Frameworks 5 portiert

  9. Urheberrecht

    E-Book-Anbieter dürfen Weiterverkauf von Dateien untersagen

  10. Gehirnforschung

    Licht programmiert Gedächtnis um



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel