Google

Die Kamerawagen rollen bald wieder

Ab März 2011 wird Google wieder deutsche Städte und Gemeinden mit Kamerawagen abfahren. Die Fotos sollen aber nach aktueller Planung nicht für Google Street View, sondern zur Verbesserung von Google Maps dienen.

Anzeige

Google hat angekündigt, seine für Google Street View genutzten kamerabestückten Autos wieder durch Deutschland zu schicken. Diesmal sollen sie jedoch nicht für Google Street View Straßen und Gebäude knipsen, sondern für Google Maps. Laut Produktmanager Raphael Leiteritz geht es darum, "kontinuierlich die besten Karten der Welt zu erstellen". Deshalb suche das Unternehmen immer nach Wegen, Google Maps mit neuen Informationen anzureichern.

Die mit den Autos geknipsten Fotos helfen laut Leiteritz dabei, die Straßennamen und -schilder korrekt anzuzeigen. Zudem könne dadurch auf Einbahnstraßen hingewiesen, mit Ladenschildern überprüft werden, ob Geschäftseinträge auf Google Maps stimmen und dass sich etwa das gesuchte Hotel 100 Meter weiter auf der linken Straßenseite befinde. Zusätzlich würden bei den Fahrten 3D-Umrisse von Gebäuden erfasst, was dabei helfe, die Navigation in Google Maps fürs Handy zu ermöglichen. Das sei eine "ziemliche Herausforderung in einer sich ständig ändernden Umgebung", so der Google-Maps-Produktmanager.

Da Google sich mit Street View wegen der Kamerafahrzeuge viele Beschwerden und Kritik von besorgten Bürgern und Datenschützern eingefangen hat, versucht Leiteritz zu beschwichtigen. Es gebe "eine Vielzahl von Firmen, wie beispielsweise Navteq oder Tele Atlas, die Daten für die Verbesserung von Karten mit der Hilfe von Kameras auf Autos erheben."

Für die Fahrten zwischen Ende März und Mai 2011 gebe es zudem "[...] derzeit keine Pläne, die aufgenommenen Bilder in Street View darzustellen." Der Fahrplan für Googles Kamerawagenfahrten findet sich online. Er soll regelmäßig aktualisiert werden, ist aber bisher nicht sonderlich aussagekräftig. So ist zwar klar, dass Berlin abgefahren wird, aber nicht, welche Stadtteile wann.


Agnostiker 31. Jan 2011

Und als nächstes werfen wir dann noch alle Juden und Türken aus dem Dorf, denn die führen...

Bouncy 31. Jan 2011

weil Städte eben nicht so einfach nur aus geraden Straßen bestehen, sondern verwinkelte...

hansdampf 29. Jan 2011

ACK Wie sonst waehre es zu rechtfertigen, dass es (Bau)vorschriften gibt die fast alles...

Johnny Cache 29. Jan 2011

Das muß man nicht explizit erwähnen, schließlich ist es genau das was Google schon seit...

potter 29. Jan 2011

Zumindest sieht man den Googleautos sofort an, das sie die Umgebung abfilmen. Ich bin...

Kommentieren




Anzeige
  1. Frontend-Entwickler (m/w)
    Hahn Air Lines GmbH, Dreieich
  2. IT-Projektleiter (m/w) - Komplexe IT-Prozesse
    deron consulting GmbH, Stuttgart und Home-Office (Reisebereitschaft)
  3. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn
  4. SAP-Applikationsberater (m/w) Module: SD und LES
    SÜDSALZ GMBH, Heilbronn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Zum Artikel