Quartalsbilanz

Samsung macht Rekordgewinn durch Smartphones

Samsung steigert seinen Konzerngewinn durch Erfolge mit seinen Smartphones. Die Chip- und die LCD-Sparte verzeichneten niedrigere Gewinne. Mit Fernsehern, PCs und Consumer Electronics machten die Südkoreaner erneut Verluste.

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Samsung Electronics hat im letzten Quartal seinen Gewinn um 13 Prozent auf 3,42 Billionen Won (2,24 Milliarden Euro) angehoben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 3,04 Billionen Won (1,99 Milliarden Euro) erreicht. Der Umsatz wuchs um 6,7 Prozent von 39,3 Billionen Won (25,70 Milliarden Euro) auf 41,9 Billionen Won (27,40 Milliarden Euro). Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 3,1 Billionen Won (2,03 Milliarden Euro) prognostiziert.

Das Gesamtjahr 2010 wurde mit einem Rekordgewinn von 16,2 Billionen Won (10,57 Milliarden Euro) abgeschlossen. Samsung konnte im vierten Quartal aber nur den Gewinn in seiner Mobilfunksparte verbessern. Der Konzernbereich steigerte den operativen Gewinn um 11,9 Prozent. Der Umsatz stieg durch höhere Nachfrage für Smartphones und das Galaxy Tab, mit dem Samsung dem iPad Konkurrenz machen möchte. Samsung lieferte 80,7 Millionen Mobiltelefone aus, nach 68,8 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Bei Speicherchips und LCDs gingen die Gewinne dagegen zurück. Die Konzernsparte, zu der Flachbildschirmfernseher, PCs und Consumer Electronics gehören, schrieb zum zweiten Mal in Folge Verluste. Ende Oktober 2010 hatte das Unternehmen davor gewarnt, dass das Überangebot und der Preisverfall auf dem Speichermarkt zunehmen würden. Zugleich seien weitere Rückgänge bei LCD-Panels möglich. Das Geschäft mit Flachbildschirmfernsehern werde weiterhin unter Preisdruck stehen, was die Gewinne schmälere.

Die TV-Sparte erwirtschaftete im letzten Quartal einen Verlust von 170 Milliarden Won (11 Millionen Euro). Der Verkauf von LCD-Fernsehern war in den USA im letzten Jahr erstmalig zurückgegangen, berichtete iSuppli im letzten Monat.


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