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Eigenbau: Telepräsenzroboter aus Notebook und Staubsaugerroboter

Eigenbau

Telepräsenzroboter aus Notebook und Staubsaugerroboter

Zwei Informatiker haben einen Telepräsenzroboter aus einem Notebook, einem Staubsaugerroboter und einer Webcam gebaut. Die Steuerungssoftware ist eine Erweiterung von Skype.

Benjamin Fabricius und Hartmut Surmann, beide Informatiker an der Fachhochschule in Gelsenkirchen, haben einen Telepräsenzroboter gebaut, der es einem Nutzer ermöglicht, bei Gesprächen anwesend zu sein, auch wenn er selbst nicht vor Ort ist. Der Roboter besteht aus wenigen handelsüblichen Komponenten und ist deshalb vergleichsweise günstig.

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Beweglich dank Staubsaugerroboter

Basis des Roboters ist ein Staubsaugerroboter, den es im Handel für rund 300 Euro gibt. Auf diesem Chassis kann der Roboter durch die Gegend fahren und dafür sorgen, dass sein Operator virtuell in einem Raum anwesend ist. Eine bewegliche Kamera bildet die Augen. Ein Notebook dient als Steuereinheit. Darauf befindet sich als Kommunikationssystem das VoIP- und Videotelefonieprogramm Skype.

  • Der Roboter und seine beiden Entwickler Fabricius (rechts) und Surmann (Foto: FHG/BL)
Der Roboter und seine beiden Entwickler Fabricius (rechts) und Surmann (Foto: FHG/BL)

Fabricius und Surmann haben eine Erweiterung für Skype entwickelt, mit der das Programm zur Steuerungssoftware für den Roboter wird. Auf seinem Bildschirm sieht der Nutzer das Bild der Roboterkamera und kann diesen mit seiner Maus an einen Bestimmungsort dirigieren.

Tauglich für Massenpublikum

Die Software wird einfach per Doppelklick installiert. Dafür bedarf es keines Fachwissens, erklärt Surmann. "Es braucht keinen Experten zur Konfiguration der Firewall und Ports, um den Kontakt mit dem Roboter herzustellen. Dadurch ist unser Telepräsenzroboter tauglich für ein Massenpublikum."

Die beiden Entwickler wollen die Skype-Erweiterung und die Bauanleitung in Kürze über das Internet anbieten. Einen Preis haben sie noch nicht genannt. Surmann geht aber davon aus, dass der Roboter weniger als 1.000 Euro kosten wird, allerdings nur, wenn der Nutzer die ein oder andere Komponente schon besitzt.

Erst kommunizieren, dann saugen

Da der Telepräsenzroboter modular aufgebaut ist, kann der Nutzer ihn nach Gebrauch auch wieder auseinanderbauen und die Komponenten wieder wie üblich nutzen, erklärt Surmann. "Nach der Telepräsenzkonferenz kann der Roboter auch gleich wieder Staub saugen!"


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Bouncy 28. Jan 2011

Imho eine blöde Einstellung. Warum muß man für ein simples Gespräch in jedem...

Bouncy 28. Jan 2011

Also der Sinn eines Telepräsenzroboters ist schon verständlich, Otto-Normal (a.k.a...

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