Anzeige
Vorsichtsmaßnahme: Goldman Sachs verkauft Facebook-Anteile nur ins Ausland

Vorsichtsmaßnahme

Goldman Sachs verkauft Facebook-Anteile nur ins Ausland

Um Ärger mit der US-Börsenaufsicht zu vermeiden, lässt die Bank Goldman Sachs nur ausländische Bieter für die Facebook-Aktien zu. Investoren haben bereits Angebote im Wert von 7 Milliarden US-Dollar gemacht.

Anzeige

Die Investmentbank Goldman Sachs wird Facebook-Aktien nur an Käufer außerhalb der USA abgeben. Wie Goldman am 17. Januar 2011 bekanntgab, würden die Anteile mit dem Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar "wegen des starken Medienechos" und der Möglichkeit, mit den Auflagen der US-Finanzbehörden in Konflikt zu kommen, nur an Bieter im Ausland verkauft.

Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen berichtet, liegen der Bank Kaufangebote für die Facebook-Anteile in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar vor. 70 Prozent der Aufträge kämen von außerhalb der USA. Auch die eigenen Führungskräfte der Bank bekämen, entgegen der ursprünglichen Planung, keine Facebook-Anteile.

Anfang 2011 wurde bekannt, dass Goldman Sachs und der russische Investor Digital Sky Technologies 50 Millionen US-Dollar in Facebook investieren. Die Internetholding, der seit April 2010 der Instant-Messaging-Dienst ICQ gehört, hält seit 2009 bereits Facebook-Anteile im Wert von circa 500 Millionen US-Dollar. Goldman Sachs wollte zudem Anteile an dem sozialen Netzwerk im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar an seine Großkunden verkaufen. Goldman kassiert von neuen Facebook-Anlegern Gebühren von vier Prozent am Kaufpreis und fünf Prozent an deren Spekulationsgewinnen. Mit der neuen Investitionsrunde wurde Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.

Informationen zur Finanzsituation von Facebook gab es nur wenige. Goldman verpflichtete alle Kaufinteressenten mehrfach, keine Angaben zu veröffentlichen. Dennoch wurde bekannt, dass Facebook 2009 einen Nettogewinn von 200 Millionen US-Dollar und einen Umsatz von 777 Millionen US-Dollar erzielt haben soll. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 habe Facebook einen Gewinn von 355 Millionen US-Dollar und einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Im April 2012 werde Facebook beginnen, seine Finanzergebnisse zu veröffentlichen.


-DuffyDuck- 18. Jan 2011

Irgendwie kann ich euch beiden da nur recht geben! Ein Unternehmen das 2 Mrd. Umsatz...

totti 18. Jan 2011

Mir wäre ein Lokaler Sozial-Netzwerk mit verbindung zu einem unabhängigen weltweitem...

EinBayerInHamburg 18. Jan 2011

Ach bitte, trollen Sie woanders!

Ironie Tags 18. Jan 2011

Das ist alles was ich dazu zu sagen habe. Facebook ist ein Krampf aber eine nette Spielerei.

Kommentieren



Anzeige

  1. Algorithmenentwickler/in für Spurerkennung
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. SAP Anwendungsentwickler (m/w) HCM
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  3. IT-Security-Berater im Kundenbereich (m/w)
    TÜV Informationstechnik GmbH, Essen
  4. Junior PLM Development Ingenieur (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Großraum Stuttgart

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: Samsung Galaxy S6 edge+, 32 GB, 5.7 Zoll, Schwarz, 3G Unterstützung, LTE
    599,00€ inkl. Versand
  2. NUR HEUTE: Samsung Galaxy S6 edge+, 32 GB, 5.7 Zoll, Gold, 3G Unterstützung, LTE
    599,00€ inkl. Versand
  3. NUR HEUTE: Asus ROG GL551JW-CN193T 15,6 Zoll FHD-Notebook (i7 4720HQ, 8GB, 256GB SSD, GF 960M, Blu-ray, Win 10)
    999,00€ statt 1.399,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Tuxedo Infinitybook

    Das voll konfigurierbare Linux-Macbook

  2. Flash-Speicher

    Micron spricht über 768-GBit-Chip

  3. Daybreak Game Company

    Zombiespiel H1Z1 wird aufgeteilt

  4. Twitter

    Neue Sortierung der Timeline kommt

  5. Error 53

    Unautorisierte Ersatzteile sperren iPhone

  6. Escape Dynamics

    Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott

  7. Deutsche Bahn

    Wlan für alle ICE-Fahrgäste möglicherweise erst 2017

  8. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  9. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  10. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
Raspberry Pi Zero angetestet
Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
  1. Jaguarboard Noch ein Bastelcomputer mit Intel-Chip
  2. Cricetidometer mit Raspberry Pi Ein Schrittzähler für den Hamster
  3. Orange Pi Lite Preis- und Größenkampf der Bastelcomputer

Eizo Foris FS 2735 im Test: Beinahe der Wunschlos-glücklich-Monitor
Eizo Foris FS 2735 im Test
Beinahe der Wunschlos-glücklich-Monitor

Blind programmieren: Wenn der Computer schneller spricht, als ein Sehender hört
Blind programmieren
Wenn der Computer schneller spricht, als ein Sehender hört
  1. Windows 10 Neues Insider Build enthält viele Fehler

  1. Re: Super Marketing!

    ilovekuchen | 14:02

  2. Re: Mist, jetzt gibt es zwei Optionen

    ilovekuchen | 14:01

  3. Re: Für was Wlan ?

    GangnamStyle | 14:00

  4. Re: Anstatt Macbook kopieren lieber die osx...

    SelfEsteem | 14:00

  5. Re: Zweimal gekauft

    Argon Requiem | 14:00


  1. 12:00

  2. 11:25

  3. 14:45

  4. 13:25

  5. 12:43

  6. 11:52

  7. 11:28

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel