Linux-Desktops: Unity auf Qt portiert

Linux-Desktops

Unity auf Qt portiert

Entwickler haben Canonicals Unity-Desktop auf das UI-Framework Qt portiert. Während das Original 3D-Grafikchips und entsprechende Treiber benötigt, läuft Unity-2D auch auf Hardware, die lediglich 2D-Funktionalität hat.

Anzeige

Das Projekt Unity-2D hat den Netbook-Desktop auf das Qt-Framework portiert, das auch als Basis für den KDE-Desktop dient. Der Grund: Mit Qt können auch 3D-Effekte wie Transparenz und fließende Übergänge ohne 3D-fähige Hardware umgesetzt werden. Der Unity-Desktop setzt im Original auf die Gnome-Bibliotheken Clutter und Mutter auf, die 3D-fähige Hardware und Treiber benötigen.

Unity-Qt ist in einer Entwicklerversion erhältlich und zeigt bereits eine fast fertige Version des Netbook-Desktops. Die Entwickler des Unity-2D-Teams haben bereits die Benachrichtigungsfelder portiert. Zudem haben sie eine funktionsfähige Variante des Anwendungsstarters und Dateimanagers Dash implementiert, die in der Gnome-Version bislang fehlte.

  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
  • Unity-2D
Unity-2D

Unity-2D funktioniert selbst in der virtuellen Maschine Virtualbox. Unity-3D hingegen installiert sich gegenwärtig automatisch nur auf Hardware mit Intel-Grafikchips. Alternativ müssen Anwender zunächst mit dem Gnome-Desktop vorliebnehmen oder 3D-Treiber nachrüsten und den Desktop danach selbst installieren und aktivieren.

Das Layout von Unity-Qt weicht ein wenig von der Clutter-Variante ab: Das Suchfeld ist in Unity-2D in Dash verlegt worden, die Icons sehen anders aus. Im Großen und Ganzen orientiert sich Unity-2D aber an dem Layout des Vorbilds, denn das Menü geöffneter Anwendungen erschient in dem Apple-artigen Dock an der Oberseite des Desktops.

Speicherverbrauch und CPU-Last des Desktops halten sich in der Vorabversion bereits in Grenzen; sie liegen meist unter denen anderer Anwendungen. Auch in der virtuellen Maschine lief der Desktop erstaunlich gut, abgesehen von einigen Darstellungsfehlern und überflüssigen Titelleisten in einigen Anwendungen.

Die Vorabversion lässt sich über die PPA-Repositories des Projekts installieren und läuft unter Ubuntu 10.10. Unity-2D soll standardmäßig mit Ubuntu 11.04 ausgeliefert werden, dessen Erscheinungstermin für April 2011 geplant ist.


Ravenbird 18. Jan 2011

Ja auch das Konzept des Rolling Release ist durchaus interessant. Jedoch vor allen für...

damn 18. Jan 2011

damn small linux 4 the win

DerRofl 18. Jan 2011

Ist mir schon klar, meine Frage bezog sich viel mehr auf Ökobratzes Kommentar das er die...

sdkdsfsknl 18. Jan 2011

Ich seh das auch nicht so eng (brauche es auch kaum), aber tendenziell würde ich schon...

DerSucher 18. Jan 2011

Ich hoffe genug Nutzer werden Ubuntu den Rücken kehren damit Caotical wieder aufwacht! So...

Kommentieren



Anzeige

  1. Support Mitarbeiter Anwendungssupport/IT-Consult- ant Trainee (m/w)
    FirstProject Consulting GmbH, Hamburg
  2. Systementwickler Software / Hardware (m/w)
    Preh GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale
  3. Systemspezialist Funksysteme (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn bei München
  4. IT-Koordinator Web-Technologien (m/w)
    easyCredit, Nürnberg

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. GTA V [PC Download]
    53,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.
  2. Battlefield Hardline
    53,99€ USK 18
  3. Cities: Skylines [PC/Mac Steam Code]
    27,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  2. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  3. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  4. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor

  5. Test Borderlands Handsome Collection

    Pandora und Mond etwas schöner

  6. Net-a-Porter

    Amazon soll vor 2-Milliarden-Dollar-Übernahme stehen

  7. Fire TV mit neuer Firmware im Test

    Streaming-Box wird vielfältiger

  8. Knights Landing

    Die Xeon Phi beherbergt Intels bisher größten Chip

  9. Volker Kauder

    Mehr deutsche Teststrecken für selbstfahrende Autos gefordert

  10. Wearable

    Smartwatch Olio soll vor Benachrichtigungsflut schützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Netzneutralität: Autonome Autos brauchen Netz und Mikrochips sind knusprig
Netzneutralität
Autonome Autos brauchen Netz und Mikrochips sind knusprig
  1. Netzneutralität FCC verbietet Überholspuren im Netz
  2. Netzneutralität Was die FCC-Pläne für das Internet bedeuten
  3. Deregulierung FCC soll weitreichende Netzneutralität durchsetzen

Bloodborne im Test: Das Festival der tausend Tode
Bloodborne im Test
Das Festival der tausend Tode
  1. Bloodborne Patch und PC-Petition
  2. Bloodborne angespielt Angsthase oder Nichtsnutz

  1. Re: Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion

    Wallbreaker | 02:38

  2. Re: Alter hut

    Pete Sabacker | 01:59

  3. Re: Anfällige Mechanik

    Pete Sabacker | 01:34

  4. Re: Geht WPS endlich?

    oSu. | 01:24

  5. Re: Ich habe keinen Bedarf für ein Elektroauto

    Gwfr3ak | 01:03


  1. 17:09

  2. 15:52

  3. 15:22

  4. 14:24

  5. 14:00

  6. 13:45

  7. 13:44

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel