Statt Störerhaftung

Onlinepetition für offene Drahtlosnetzwerke

Der Bundestag soll Rechtssicherheit beim Betrieb offener Drahtlosnetzwerke schaffen. Das wird in einer ePetition gefordert. Offene WLANs könnten zu einer besseren Versorgung mit drahtlosem Internet führen und dabei helfen, Energie zu sparen.

Anzeige

Der Netznutzer Stefan Meiners hat beim Bundestag eine Onlinepetition eingereicht. Darin fordert Meiners das Parlament auf, den offenen WLAN-Betrieb explizit zu erlauben. Die am 4. Januar eingereichte Petition wurde jetzt freigeschaltet, Nutzer können sie noch bis zum 24. Februar unterzeichnen.

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, mittels eindeutiger Rechtsnorm, den Betrieb von ungeschützten unentgeltlichen Zugängen zu kabellosen Netzwerken (nachfolgend WLAN) zu erlauben und damit private Internetzugänge Dritten zur Verfügung zu stellen", heißt es in der ePetition. Ziel ist es, dass Nutzer ihre kabellosen Netzwerke öffnen können und damit anderen Personen einen kostenlosen Internetzugang ermöglichen.

Besserer Zugang, weniger Energie

Meiners hofft auf einen doppelten Nutzen: So könnten in Regionen, die nur mangelhaft mit UMTS versorgt sind, offene WLANs einen besseren mobilen Internetzugang bieten. Außerdem erhielten so auch einkommensschwache Bürger mobilen Internetzugang. Eine Öffnung der Drahtlosnetzwerke könnte zudem Energie sparen: Es würden, so Meiners, "heute unnötig viele WLAN-Geräte in unmittelbarer Nachbarschaft betrieben." Würden die Zugänge geöffnet, könnten in überversorgten Gegenden WLAN-Access-Points abgeschaltet werden.

Derzeit ist es gesetzlich nicht verboten, ein WLAN nicht zu verschlüsseln und damit offen zu lassen. Nutzt jedoch ein Dritter den offenen Zugang für illegale Aktivitäten, etwa um widerrechtlich urheberrechtlich geschützte Dateien herunterzuladen oder um in einen fremden Computer einzudringen, kann der Betreiber dafür haftbar gemacht werden. Durch die Petition soll der Bundestag Rechtssicherheit für das Betreiben offener WLANs schaffen.


palsys 17. Jan 2011

Hello redwolf_ Ja natürlich, Probleme gibt es immer bei neue Technologien wie femtocell...

ovogxpzcpzog 16. Jan 2011

Deswegen bauen unkorrupte staaten sowas ja auf wie du siehst... Man spart den letzten...

n pzcogxotyty 16. Jan 2011

Das system will sowas nicht. Man hatte ja schon mühe, die libbyfallen aufzubauen und...

eGeist 15. Jan 2011

Du musst ja nicht *DEIN* Netzwerk hergeben, oder *DEINE* Leitung zur Verfügung stellen...

Rimi Ni 15. Jan 2011

Das die einzige Nutzung eines freien Wlans die Du Dir vorstellen kannst die erfüllung...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  2. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  3. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  4. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel