Abo
  • Services:
Anzeige
Julian Assange
Julian Assange

Nach dem Attentat von Tucson

Wikileaks fordert Schritte gegen Hassrhetorik

Die Organisation Wikileaks hat nach dem Attentat auf eine US-Politikerin die US-Behörden dazu aufgefordert, Hassprediger strafrechtlich zu belangen. Die Organisation ist selbst Ziel von verbalen Angriffen, die bis zur Aufforderung zum Mord gehen.

Wikileaks hat sich in einer Pressemitteilung gegen Hassrhetorik ausgesprochen, die derzeit in den USA häufig von Konservativen und Rechten geäußert wird. Solche Aufwiegelungen sollten ernst genommen werden, weil sie sonst zu weiteren Bluttaten wie dem Anschlag auf die US-Politikerin Gabrielle Giffords am vergangenen Samstag in Tucson im US-Bundesstaat Arizona führen könnten. Dabei waren sechs Menschen getötet und 14 schwer verletzt worden, darunter die demokratische Abgeordnete Giffords.

Anzeige

Harsche Worte

In den USA wird derzeit über einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag von Tucson und den Verbalinjurien rechter Meinungsmacher diskutiert. Dabei wird auch Sarah Palin, ehemalige Gouverneurin im US-Bundesstaat Alaska und Kandidatin auf das Amt der Vizepräsidentin im letzten US-Wahlkampf, genannt. Palin hatte sich zum Teil in harschen Worten zur Politik der regierenden Demokraten geäußert.

Zu den Plänen des US-Präsidenten Barack Obama zur Gesundheitsreform hatte sie beispielsweise getwittert, die US-Bürger sollten "nicht nachgeben, sondern nachladen" ("Don't retreat, instead reload"). Auf ihrer Facebook-Seite hatte die Politikerin im vergangenen Jahr eine Landkarte veröffentlicht, auf der 20 Markierungen eingezeichnet waren, die für demokratische Abgeordnete standen, die sich zur Wiederwahl stellten. Das Motto der Karte war: "Take back the 20", etwa: Holen wir uns die 20 Sitze zurück. Die Markierungen hatten die Form von Fadenkreuzen. Eines stand für die Abgeordnete Giffords.

Hasspredigten gegen Wikileaks

Angesichts des Attentats auf Giffords scheint die Sorge von Wikileaks nicht unberechtigt: Seit Monaten wird die Organisation aus dem rechten Lager heftig angegriffen. Sie wurde mehrfach als terroristische Organisation bezeichnet. Sarah Palin wollte ihren Server von Geheimdiensten hacken lassen. Palin verlangte zudem, Julian Assange, den Kopf der Organisation, wie die Taliban zu jagen. Andere forderten versteckt oder offen zu Assanges Ermordung auf.

Assange rief deshalb die US-Behörden dazu auf, solche Äußerungen als Anstiftung zum Mord strafrechtlich zu verfolgen. "Keine Organisation auf der Welt setzt sich mehr für die Redefreiheit ein als Wikileaks. Aber wenn bekannte Politiker und profilsüchtige Kommentatoren dazu aufrufen, bestimmte Personen oder Gruppen umzubringen, dann sollten sie wegen Anstiftung zum Mord angeklagt werden. Diejenigen, die zum Mord aufrufen, haben einen ebenso bedeutsamen Anteil an der Schuld wie diejenigen, die ein Gewehr in die Hand nehmen und abdrücken."

Assange wieder vor Gericht 

eye home zur Startseite
Youssarian 15. Jan 2011

"A Democratic Fox News analyst" Deine Gleichsetzung von "Fox-News-Analysten" mit...

Der Kaiser! 14. Jan 2011

Der Kaiser! 13. Jan 2011

Aber wieso sind Menschen so doof ihr zu Folgen?

egal0815 12. Jan 2011

Nein, natürlich nicht. Aber 1.) tun die das sowieso, die scheren sich nicht um Gesetze...

azeu 12. Jan 2011

samy, was hat assange DIR bloss angetan? du scheinst den mann ja abgrundtief zu hassen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IAV GmbH - Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Gifhorn
  2. Worldline GmbH, Aachen
  3. operational services GmbH & Co. KG, Berlin
  4. Preh GmbH, Bad Neustadt (Saale)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,90€ inkl. Versand (Vergleichspreise ab ca. 129€)
  2. 59,99€/69,95€

Folgen Sie uns
       


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Daten-GAU

    dudida | 08:50

  2. Re: 30 Stunden auf Abruf ?!?

    Tremolino | 08:47

  3. Re: Oder einfach USB kabel

    nasenweis | 08:42

  4. Re: 350 Mio User

    Weltschneise | 08:39

  5. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    grslbr | 08:36


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel