Restrukturierung: Myspace bereitet große Entlassungswelle vor

Restrukturierung

Myspace bereitet große Entlassungswelle vor

Die News Corporation will möglicherweise die Belegschaft von Myspace um die Hälfte reduzieren und sucht nach einem Käufer für das soziale Netzwerk. Myspace macht Verluste und die Nutzer wandern weiter ab.

Anzeige

Myspace steht offenbar kurz vor einem massiven Stellenabbau. Wie das Wall Street Journal aus Unternehmenskreisen berichtet, bereitet Rupert Murdochs Mediengruppe News Corporation die Entlassung von bis zu 50 Prozent der Belegschaft des sozialen Netzwerks vor. Bei Myspace arbeiten 1.100 Menschen. Der Stellenabbau könnte bereits im Januar 2011 offiziell angekündigt werden.

Erst im Sommer 2010 hatte Myspace fast 30 Prozent der Beschäftigten gekündigt. Damit konnten aber nicht die angestrebten Ziele erreicht werden. Mit den neuen Restrukturierungsmaßnahmen sollten Stellen im gesamten Unternehmen abgebaut werden, berichtet die Zeitung. Abhängig vom Ergebnis der neuen Restrukturierung werde News Corp. dann einen Verkauf von Myspace prüfen. Es gebe aber noch keine Verkaufsverhandlungen.

Ende Oktober 2010 sollte Myspace durch eine Neuausrichtung zum Social-Entertainment-Portal für Musik-, Film-, Fernsehserien- und Spielefans umgebaut werden. Zur gleichen Zeit wurde auch eine neue Vermarktungsvereinbarung mit Google getroffen, nach der der Internetkonzern Bannerwerbung und Anzeigen in der Site-Search für Myspace verkauft. Durch den neuen Vertrag sei der Umsatz aber massiv gesunken und es flössen keine Zahlungen mehr im Voraus, berichtet das Wall Street Journal.

News Corp. hatte Myspace im Jahr 2005 für 580 Millionen US-Dollar gekauft. Auf dem US-Heimatmarkt sanken die Nutzerzahlen im November 2010 laut Angaben von Comscore im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 54,4 Millionen Unique Visitors. Die Anzeigenumsätze schrumpften nach Schätzungen von eMarketer um 37 Prozent auf 347 Millionen US-Dollar. Facebook hatte im November 2010 151,7 Millionen Unique Visitors in den USA, ein Zuwachs um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ende September 2010 berichtete News Corp. für Myspace einen operativen Quartalsverlust von 156 Millionen US-Dollar. Die Werbeeinnahmen seien im Jahresvergleich um 70 Millionen US-Dollar gesunken. News-Corp-Chief-Operating-Officer Chase Carey nannte die Verluste im November 2010 "nicht akzeptabel".


razer 04. Jan 2011

tsaha.. hatte studivz nicht in seinen ersten tagen facebook fehlermeldungen? soweit ich...

Weltherrschaft 04. Jan 2011

verlieren viele Anleger, die ihr Geld hirnlos in diese überbewertete Scheiße gesteckt...

It's me, Luigi 04. Jan 2011

Full ACK. Mir erschliesste sich der Sinn von MySpace erst als mich meine Freundin...

unwichtig 04. Jan 2011

Hi, firmenzukäufe? Die haben doch firmen im Bereich MobileGames, CasualGames,... gekauft.

Zuckerlippe 04. Jan 2011

Es ist doch nichts wildes daran, wenn das Mgmt. von MySpace versagt hat und Face"buck...

Kommentieren



Anzeige

  1. Fachinformatiker (m/w)
    Clemens Kleine Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Düsseldorf
  2. Web Designer (m/w)
    PRODINGER|GFB Tourismusmarketing, München
  3. Mitarbeiter Offer & Sales Development (m/w)
    GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin
  4. IT-Senior Analyst SAP Support (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Huawei Cloud Congress

    Huawei will der führende IT-Konzern werden

  2. VESA-Standard

    Displayport 1.3 A/V für 5K-Displays ist fertig

  3. Panasonic

    Lumix GM5 ist ein Systemkamera-Winzling

  4. Panasonic CM1

    Android-Smartphone mit 1 Zoll großem Bildsensor

  5. Canon

    EOS 7D Mark II - die DSLR für Action-Aufnahmen

  6. Webtorrent

    Bittorrent im Browser dank WebRTC

  7. Bayern

    Datenschutzbeauftragter mahnt mangelnde Verschlüsselung an

  8. Medion Akoya P2214T

    2in1 mit FullHD und Atom-Celeron bei Aldi-Nord

  9. Panasonic LX100

    4K-Konkurrenz für die Sony RX100

  10. Überwachung in Neuseeland

    Snowden und Assange unterstützen Dotcom im Wahlkampf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Meta M1 im Hands on: Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
Meta M1 im Hands on
Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
  1. Smartwatch mit Android Wear Motorolas Moto 360 kommt für 250 Euro
  2. Gear S mit Tizen Samsungs neue Smartwatch kann telefonieren
  3. LG G Watch R Nächste LG-Smartwatch ist rund

    •  / 
    Zum Artikel