Telepräsenzroboter

Virtuell anwesend dank Jazz

Jazz ist ein Telepräsenzroboter, der einen Nutzer an einem anderen Ort repräsentiert. Mit Hilfe des Roboters kann beispielsweise ein Telearbeiter mit seinen Kollegen im Büro kommunizieren oder an Besprechungen teilnehmen.

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Jazz heißt der Roboter, den das französische Unternehmen Gostai entwickelt hat. Seine Aufgabe ist es, Menschen zu vertreten - sei es als Telepräsenzroboter oder als robotischer Wächter. Der Roboter ist ab etwa 8.000 Euro zu haben.

Roboter auf zwei Rädern

Jazz ist etwa einen Meter groß und bewegt sich auf zwei Rädern fort. In seinem Kopf, den der Roboter in alle Richtungen bewegen kann, befindet sich eine Kamera. Ein Mikrofon und ein Lautsprecher ermöglichen die Kommunikation mit dem Roboter. Arme hat er nicht - Jazz ist also nur Auge und Ohr für den Nutzer in der Ferne. Er kann keine Gegenstände anfassen und sie transportieren.

Gesteuert wird der Telepräsenzroboter über einen Browser. In dem Fenster sieht der Nutzer die Bilder, die die Kamera des Roboters aufnimmt. Will er den Roboter zu einem bestimmten Ort dirigieren, klickt er diesen in dem Videobild an - und der Roboter setzt sich zu dem markierten Punkt in Bewegung. Die Datenübertragung erfolgt einstweilen über WLAN. Künftig soll Jazz aber auch per 3G-Mobilfunk gesteuert werden können.

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Der Roboter ermöglicht es so einem Telemitarbeiter, virtuell im Büro anwesend zu sein: Er kann Kollegen an ihren Arbeitsplätzen aufsuchen und oder an Besprechungen teilnehmen. Um den Menschen die Kommunikation mit dem Roboter persönlicher zu gestalten, will Gostai eine Version des Roboters herausbringen, die ein Display an der Vorderseite des Kopfes hat. Darauf erscheint dann derjenige, den der Roboter repräsentiert.

Für den Sicherheitsbereich ist der Jazz Security gedacht. Er soll als Nachtwächter durch Räume patrouillieren und nach Eindringlingen Ausschau halten. Dazu wird ihm die Route, die er abfahren soll, einprogrammiert. Da er selbstständig unterwegs ist und nicht gesteuert wird, braucht er Lasersensoren für die Hinderniserkennung. Entdeckt der Roboterwächter etwas Verdächtiges, schickt er eine Nachricht an den Betreiber. Außerdem speichert er die Videobilder von dem Ereignis. Diese kann der Nutzer später über den Browser abrufen.

Erst die Software, dann der Roboter

Jazz ist der erste Roboter, den Gostai entwickelt hat. Bislang hat sich das Pariser Unternehmen auf Software für Roboter konzentriert. Dazu gehört unter anderem das Betriebssystem Urbi, das auch der Jazz nutzt. Urbi ist Open Source und kann laut Hersteller in unterschiedlichen Robotern eingesetzt werden, etwa im Nao von Aldebaran, in Sonys Roboterhund Aibo oder in Legos Mindstorm. Außerdem ist Urbi kompatibel mit dem vom US-Unternehmen Willow Garage entwickelten Robot Operating System (ROS).


fachkenner 22. Dez 2010

?? oder mehr??

snow 22. Dez 2010

- Videotelefone - Skype - Konferenztelefone - Videokonferenzen Also alle Firmen die sich...

Der Kommunist 22. Dez 2010

Ich sehe keinen Vorteil in dieser teuren Technik - vmtl. hat man wieder einmal tausende...

velo 22. Dez 2010

stimmt. eher so was: http://media.giantbomb.com/uploads/0/5493/266530-battletech_super...

flatman 22. Dez 2010

In dieser Folge fährt Sheldon mit so einem Teil rum. Es hat sogar einen Monitor als Kopf...

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