Benchmark: Update für 3DMark 11 behebt Abstürze

Benchmark

Update für 3DMark 11 behebt Abstürze

Knapp zwei Wochen nach der Freigabe des 3DMark 11 bringt Futuremark nun den ersten Patch. Er behebt einige Fehler, die unter seltenen Bedingungen den Benchmark auch zum Abstürzen bringen können. Noch gedulden müssen sich Besitzer von zwei Nvidia-Grafikkarten: SLI wird weiterhin nicht direkt unterstützt.

Anzeige

Der Patch auf die Version 1.0.1.0 ist laut Futuremark nach Auswertung von über 200.000 Ergebnissen entwickelt worden, welche die Anwender des Tests seit dem 7. Dezember 2010 übermittelt hatten. Die Übermittlung macht das Programm in der kostenlosen Version nach einem Hinweis automatisch, nur die Advanced- und Professional-Ausgaben zeigen die Ergebnisse auch offline an.

  • Ergebnis mit zwei Radeon 6970 im Crossfire-Modus
  • Intern meldet sich der Benchmark als Version 1.0.1.0.
Intern meldet sich der Benchmark als Version 1.0.1.0.

Die Versionsnummer 1.0.1.0 wird vom Benchmark nur im Programm direkt angegeben, Futuremark bezeichnet die aktuelle Version auch als 1.01. Damit soll unter anderem die Systeminfo, die zu Beginn ausgeführt wird, weniger oft abstürzen - auf drei verschiedenen Konfigurationen konnte Golem.de diese Abstürze aber bisher noch nicht beobachten. Ebenso soll es laut Futuremark nicht mehr zu einem Crash kommen, wenn der Benchmark unter Umgehung der Installationsroutine ohne DirectX-11 oder .NET installiert wird. Normalerweise überprüft der Installer das Vorhandensein dieser Bibliotheken und installiert sie gegebenenfalls mit.

Eine weitere neue Funktion: Das Bedienfeld des 3DMark 11 wird nun ausgeblendet, während die Tests geladen oder ausgeführt werden. Das Fenster wird dabei minimiert, was sich bei Verwendung von zwei Monitoren auch beobachten lässt. Zudem prüft der Benchmark jetzt bei jedem Start, ob es eine neuere Version gibt.

Probleme hat 3DMark 11 weiterhin, wenn das Programm die Anzahl der vorhandenen GPUs nicht automatisch erkennen kann. Dabei soll es nun weniger Abstürze geben. In den kostenpflichtigen Versionen kann die Zahl der GPUs zudem von Hand festgelegt werden. Das heißt aber noch nicht, dass sie immer genutzt werden: Nvidias SLI unterstützt 3DMark 11 weiterhin nicht direkt. Das liegt nach Angaben von Futuremark an den aktuellen WHQL-Treibern von Nvidia oder an den damit gelieferten SLI-Profilen. Ähnliche Berichte finden sich auch in den Foren des Grafikkartenherstellers EVGA.

Manche Anwender behelfen sich mit modifizierten Treibern, was aber zu Bildfehlern führen soll. Mit zwei AMD-Karten funktioniert 3DMark 11 hingegen problemlos, was Golem.de mit zwei Radeon HD 6970 überprüft hat. Auf unserer Testplattform für Grafikkarten mit einem Core i7 975 kommt das System so im Performance-Preset auf 9.061 Punkte. Dabei zeigte sich auch, dass sich - wie versprochen - die Werte durch den Patch nicht verändern. Die erste Ausgabe des Tests lieferte noch 9.042 Punkte, die leichte Abweichung nach oben liegt im Rahmen der Messgenauigkeit eines Benchmarks.

Dass 3DMark 11 im Prinzip gut mit mehreren GPUs skalieren kann, das zeigt das Ergebnis mit einer Radeon HD 6970, die 5.345 Punkte erreicht. Der Zuwachs bei diesem synthetischen Test kann also knapp 70 Prozent betragen, was nur wenige Spiele mit zwei GPUs schaffen.

Die neue Version des 3DMark 11 steht bei Futuremark zum Download bereit. Bisher gibt es nur den 16,7 MByte großen Patch und noch keine vollständige Version des Benchmarks, die sich gleich in der aktuellen Ausgabe installieren lässt. Ein vorhandener Registrierungscode ist nach dem Update neu einzugeben.


gizmore 21. Dez 2010

Korrekt wäre "1Eurofünfzig" :)

blaub4r 20. Dez 2010

Weiß man schon wer den Größten hat ? Oder hat 3D Mark Mittlerweile noch eine andere...

Hähem 20. Dez 2010

Sorry! Nächstes mal will ich erst denken und dann posten, ich schwör's! ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Head of IT Infrastructure and IT Operations (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  2. Traineeprogramme und Junior-Stellen bei Coca Cola, L'Oréal, Procter und Gamble u.v.m.
    access KellyOCG GmbH, Frankfurt
  3. IT-Projektleiter im technischen Infrastrukturbereich (m/w)
    ADAC e.V., München
  4. Software-Entwickler/-in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  2. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  3. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  4. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  5. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  6. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  7. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  8. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  9. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones

  10. Internet of Things

    Kreditkartennummern und das Passwort 1234



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel