Anzeige
Logo von Eurostat
Logo von Eurostat

Eurostat

Mehr EU-Bürger surfen mit Breitband

Die Zahl der Breitband-Internetzugänge hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union verzichten aber immer noch zu viele Nutzer auf wichtige Sicherheitsmaßnahmen.

Seit 2006 hat sich die Zahl der Breitband-Internetzugänge in der EU von 30 auf 61 Prozent verdoppelt (PDF-Link). Führend bei der Verbreitung sind laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) die skandinavischen Länder, mit 83 Prozent in Schweden und Norwegen sowie 80 Prozent in Dänemark und 76 Prozent in Finnland. Deutschland liegt mit 75 Prozent knapp dahinter. Die Schlusslichter sind die Türkei (34 Prozent), Bulgarien (26 Prozent) und Rumänien (23 Prozent).

Anzeige

Eurostat untersucht alle vier Jahre die Internetnutzung in der EU. In diesem Jahr wurden neben Angaben aus Norwegen erstmals auch Daten aus den Nicht-EU-Ländern Türkei und Kroation berücksichtigt.

Kinder und Jugendliche am meisten online

Kinder und Jugendliche nutzen das Internet am intensivsten. In der Folge sind Internetzugänge aller Art in Haushalten mit Kindern deutlich verbreiteter (EU27-Durchnitt: 84 Prozent) als in Haushalten ohne Kinder (65 Prozent). Die beim Nachwuchs beliebteste Anwendung ist E-Mail, die von 91 Prozent der 16- bis 24-Jährigen genutzt wird.

Nachholbedarf in Sicherheitsfragen

Auch Fragen nach der Sicherheit der Internetnutzung hat Eurostat gestellt. Dabei kam heraus, dass im EU27-Durchschnitt knapp jeder dritte Befragte in den letzten zwölf Monaten ein Problem mit Computerviren hatte; 56 Prozent erhielten Spam; vier Prozent stellten den Missbrauch persönlicher Informationen fest; drei Prozent erlitten einen finanziellen Verlust durch Phishing, Pharming oder Kreditkartenmissbrauch; drei Prozent meldeten "Vorfälle, bei denen Kinder betroffen waren".

Dabei zeigten sich die Internetnutzer im Allgemeinen durchaus über Risiken und Vorbeugungsmaßnahmen informiert. Rund 80 Prozent der Nutzer gaben an, "zumindest gelegentlich" ein aktuelles Sicherheitsprodukt genutzt zu haben. Beim regelmäßigen Einsatz entsprechender Software sieht es allerdings wenig erfreulich aus. Zwar haben rund 70 Prozent der Internetnutzer ein Antiviren- oder Antispyware-Programm im Einsatz. Eine Firewall nutzt allerdings nicht einmal die Hälfte, einen Spamfilter hat nur gut ein Drittel installiert und auf Kinderschutzprogramme legt nur jeder neunte Haushalt Wert. Großen Nachholbedarf gibt es zudem bei der regelmäßigen Datensicherung, auf die rund 80 Prozent der Nutzer verzichten. [von Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
raimund 20. Dez 2010

Ich denke auch, dass YouTube, Twitter, Facebook, etc. die beliebteren Anwendungen sind.

Elchtest 16. Dez 2010

Ist doch klar, dass der Skandinavier als Solcher schnelle Leitungen braucht. Von Frauen...

badman 16. Dez 2010

irgendwie etwas am Thema vorbei, eine FW, Spamfilter und Contentfilter hat eigentlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen
  2. Deutsche Telekom AG, Leinfelden-Echterdingen
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. Amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Kaufen Sie Quantum Break und ein weiteres Spiel
  2. 49,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Passwort-Cracker

    Hashcat will jetzt auch Veracrypt knacken können

  2. Sparc S7

    Oracle attackiert Intels Xeon mit acht Kernen bei 4,27 GHz

  3. Musikstreaming

    Spotify wirft Apple Behinderung des Wettbewerbs vor

  4. Fireflies

    Günstige Bluetooth-Ohrstecker sollen 100 US-Dollar kosten

  5. Twitch

    "Social Eating" als neuer Kanal

  6. Tidal

    Apple will Streamingdienst von Jay Z kaufen

  7. Social Media

    Facebook-Nutzer müssen vorerst weiter Klarnamen angeben

  8. Xiaomi Mi Qicycle

    Elektrisches Klappfahrrad mit Smartphone-Anschluss

  9. The Mill Blackbird

    Auto verwandelt sich für Filmaufnahmen

  10. United Internet

    Festnetzbetreiber heißt jetzt 1&1 Versatel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Wars Lego im Test: Das Erwachen der Lustigkeit
Star Wars Lego im Test
Das Erwachen der Lustigkeit
  1. Mixed Reality Lucasfilm und Magic Leap bringen Star Wars ins Wohnzimmer
  2. Playstation Kriegsgott statt neuer Konsolenhardware
  3. Trials on Tatooine Wie Lucasfilm Star Wars in die Virtual Reality gebracht hat

Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz
Axon 7 im Hands on
Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  1. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Bargeld nervt: Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
Bargeld nervt
Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
  1. BND-Gesetzreform Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom
  2. Gehalt.de Was Frauen in IT-Jobs verdienen
  3. Darknet-Handel Nutzerdaten von Telekom-Kunden werden verkauft

  1. Re: never before has a generation so diligently...

    freddypad | 11:49

  2. Komisch..bei Google interessiert das anscheinend...

    koflor | 11:49

  3. Re: Bestätigen.

    lyom | 11:49

  4. Re: Wirklich so günstig?

    der_wahre_hannes | 11:48

  5. Bitte um Aufklärung

    lawy | 11:48


  1. 11:39

  2. 11:35

  3. 10:36

  4. 10:30

  5. 10:23

  6. 10:14

  7. 09:44

  8. 07:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel