Grafiktreiber

AMD runderneuert Bedienung mit Catalyst 10.12

Noch ist die Dezemberausgabe von AMDs Catalyst-Treibern nicht erschienen, deren neue Oberfläche hat der Chiphersteller aber bereits vorgestellt. Die Fenster sind deutlich aufgeräumter, die Optionen dort zu finden, wo man sie vermutet. Und nach einem externen Test sind AMDs Treiber deutlich stabiler als die von Nvidia.

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Die regelmäßige Aktualisierung der Grafiktreiber - wenn auch nicht immer für alle älteren Produkte - ist bei AMD Prinzip. Jeden Monat erscheinen die Catalyst-Treiber in einer neuen Version, die Ausgabe für Dezember, 10.12, ist jedoch noch nicht freigegeben worden. Mit dieser Version hat AMD das für manche Anwender recht unübersichtliche Catalyst-Control-Panel (CCC) generalüberholt.

Dabei gibt es weiterhin die Ansichten "Standard" und "Erweitert", nur letztere bietet Zugriff auf alle Optionen, wie die Wahl verschiedener Anti-Aliasing-Modi. Zwischen den beiden Ansichten wird nun über die prominent auf der Startseite des CCC oben rechts angeordnete Schaltfläche "Einstellungen" umgeschaltet.

Underscan nicht mehr versteckt

Viele Optionen sind neu gruppiert worden. Ein Beispiel für eine bisher schwer zu findende Funktion: Die bisher unter "Desktops und Anzeigen" und dann nur durch einen Klick auf das Dreieck im Abbild des Monitors zu findende Funktion für die Skalierung befindet sich nun direkt zugänglich unter "Meine digitalen Flachbildschirme". Diese Einstellungen für den Over- oder Underscan sind vor allem beim Anschluss an Fernseher per HDMI nützlich, um scharfe Schriften und keine Trauerränder zu erhalten.

Unter "Spiele" befinden sich nun alle Funktionen für die Optimierung der Bildqualität. Sie lassen sich wie bisher auf einer Seite darstellen, ein Klick auf "Standardwerte" setzt alle Benutzereinstellungen zurück. Gerade an dieser Stelle ist ein neues Detail des CCC besonders nützlich: Die Größe des Fensters kann jederzeit geändert werden, um nicht scrollen zu müssen. Ganz zu Ende gedacht ist das aber nicht, denn nach einem neuen Aufruf des CCC erscheint das Fenster wieder in der vorgegebenen Standardgröße. AMD will das jedoch in zukünftigen Versionen ändern. Dann soll sich das CCC Fenstergröße und Position merken.

Während die Hauptgruppen der Treiberfunktionen sinnvoll benannt sind - so heißt es nun beispielsweise "Spiele" statt lapidar "3D" -, wird der Anwender auch mit dem Marketingbegriff "Hydravision" konfrontiert. Dahinter verbirgt sich die Verwaltung von mehreren Desktops, sowie das wenig bekannte, aber recht nützliche "Hydragrid". Als Erweiterung der Snap-Funktionen von Windows 7 kann die Bildschirmfläche mit dem Grid in mehrere Bereiche aufgeteilt werden, an die sich Fenster andocken lassen.

Stabiler als Nvidia-Treiber? 

Cyberknights 12. Jan 2011

hab ne 4850 und die läuft sauber spiele laufen flüssiger mit besserer qualität. hatte...

cyberknights 12. Jan 2011

Welche grafikkarte hast du ( Hersteller und typ model ) hab ne 4850 und die läuft sauber...

8564 14. Dez 2010

Die Standardeinstellungen muss man idr. nicht ändern. Den Rest kann man unter Windows...

genab.de 14. Dez 2010

wenn ich bei ATI Arbeiten würde, und mein chef mich genau für so was beauftragt hätte ich...

Golemkid 14. Dez 2010

Klassischer Fall von Selfowned. Oder typischer Golemkid-Kommentar.

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