Kupfer statt Glasfaser: Intels Light Peak sieht kein Licht
Light-Peak-Prototyp mit zwei Glasfasern

Kupfer statt Glasfaser

Intels Light Peak sieht kein Licht

Die für 2011 erwartete erste Version von Intels Universalschnittstelle mit dem Codenamen Light Peak soll ohne optische Verbindungen auskommen. Dies geht aus unbestätigten Berichten hervor. Mit Apple und Sony soll Light Peak zudem prominente Unterstützer gewonnen haben.

Anzeige

Cnet berichtet unter Berufung auf Branchenkreise, dass Intel die bisher stets in Prototypen gezeigte optische Übertragung in Light-Peak-Kabeln vorerst auf Eis gelegt hat. Der Cnet-Blogger Brook Crothers, von dem auch die aktuellen Informationen stammen, hatte vor vier Wochen zudem angegeben, Light Peak solle früh in der ersten Hälfte des Jahres 2011 auf den Markt kommen.

Trotz des Verzichts auf Glasfasern soll Light Peak auch mit Kupferkabeln schon in der ersten Generation 10 GBit/s in beide Richtungen erreichen. Crothers zufolge hat Intel bei PC-Herstellern nach Feedback zu seiner neuen Schnittstelle gefragt, und Apple und Sony sollen reges Interesse an der neuen Technik zeigen.

Wie Intel bereits öffentlich mit Prototypen vorführte, lassen sich mit Light Peak durch die hohe Bandbreite verschiedene Protokolle über ein Kabel führen. Um beispielsweise einen Monitor mit Webcam und Lautsprechern an den PC anzuschließen, reicht ein einziges Kabel. Das gilt auch für USB 3.0, das Intel bisher nicht mit eigenen Chips unterstützt.

Auch für die aktuelle Version des Universal Serial Bus hatte Intel auf dem IDF im Jahr 2007 optische Verbindungen vorgeschlagen, auf den Markt kam USB 3.0 aber dann 2009 doch mit Kupferkabeln. Die PC-Hersteller scheuen optische Verbindungen - bis auf das etablierte S/P-DIF für digitalen Ton - in Consumer-PCs wegen der höheren Materialkosten. Davon sind nicht nur die Glasfasern, sondern auch die Controllerchips und Buchsen sowie Stecker betroffen.

Zuletzt hatte Intel Light Peak auf der CES 2010 vorgeführt, die nächste Ausgabe der Messe im Januar 2011 gilt als Termin für neue Fakten zur designierten Universalschnittstelle.


Hochstapler 22. Feb 2011

Licht bringt uns die Erleuchtung mein Sohn! Und genau das ist der Vorteil! So Öffne dein...

/mecki78 13. Dez 2010

Woran machst du besser fest? Es ist komplizierter, somit aufwendiger Hardware dafür zu...

jaggy 13. Dez 2010

es geht wiederum ums money damit lightpeak sich von der konkurrenz abhäbt wirds...

Ravenbird 13. Dez 2010

Ja leider hat man da mal wieder Mist gebaut bzw. ist dabei Mist zu bauen. LP hätte viel...

Steckerform 12. Dez 2010

Ein Kabel kennt kein Protokoll. Das sendende Gerät meldet sich beim Rechner und liefert...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler/-in
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Java Software Engineer (m/w)
    edict eGaming GmbH, Hamburg
  3. Mitarbeiter Offer & Sales Development (m/w)
    GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin
  4. Fachinformatiker (m/w)
    Clemens Kleine Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. VESA-Standard

    Displayport 1.3 A/V für 5K-Displays ist fertig

  2. Panasonic

    Lumix GM5 ist ein Systemkamera-Winzling

  3. Panasonic CM1

    Android-Smartphone mit 1 Zoll großem Bildsensor

  4. Canon

    EOS 7D Mark II - die DSLR für Action-Aufnahmen

  5. Webtorrent

    Bittorrent im Browser dank WebRTC

  6. Bayern

    Datenschutzbeauftragter mahnt mangelnde Verschlüsselung an

  7. Medion Akoya P2214T

    2in1 mit FullHD und Atom-Celeron bei Aldi-Nord

  8. Panasonic LX100

    4K-Konkurrenz für die Sony RX100

  9. Überwachung in Neuseeland

    Snowden und Assange unterstützen Dotcom im Wahlkampf

  10. Minecraft

    Microsoft kauft Mojang



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Neues Moto X im Hands On: Motorolas echtes Topsmartphone
Neues Moto X im Hands On
Motorolas echtes Topsmartphone
  1. Neues Moto G im Hands On Mach's noch einmal, Motorola
  2. Skip 2 Motorolas Schlüsselanhänger für Vergessliche entfleucht
  3. Android Motorola arbeitet an einem 7-Zoll-Tablet

Intel Core i7-5960X im Test: Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
Intel Core i7-5960X im Test
Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
  1. Intels Desktop-Chefin im Interview "Wir hatten unsere loyalsten Kunden frustriert"
  2. Intel Core i7-5960X X99-Mainboards angebrannt
  3. Für Core i7-5960X X99-Mainboards ab 200 Euro oder mit Streaming-CPU

Amazons Fire Phone im Kurztest: Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
Amazons Fire Phone im Kurztest
Überzeugendes Bedienungskonzept und clevere Funktionen
  1. Trade-In Amazon.de kauft gebrauchte Smartphones und Tablets an
  2. Vor dem Netflix-Marktstart Amazons Video-Streaming-App für Android ist da
  3. Set-Top-Box Amazon.de verschiebt Lieferung für Fire TV auf 2015

    •  / 
    Zum Artikel