ZFS Dateisystem

Grub nimmt Code in offiziellen Zweig auf

Die Entwickler des Bootloaders Grub wollen ein ZFS-Modul in den offiziellen Codezweig aufnehmen. Der Code des Treibers stammt aus dem Open-Solaris-Projekt und ist dort unter die GPL gestellt.

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Die Entwickler wollen den ZFS-Code in den offiziellen Zweig des Grub-Bootloaders 0.97 aufnehmen. Bislang wurde der ZFS-Treiber unter Grub-Extras als externes Modul gelagert. Der Code für den Treiber stammt aus dem Open-Solaris-Projekt und wurde dort unter die GPL gestellt. Grub kommt auch unter Solaris zum Einsatz.

Die Integration des ZFS-Codes sei ein Ausnahme, so Grub-Entwickler Robert Millan. Normalerweise benötige das Grub-Projekt ein Copyright-Assignment, also eine explizite Zuweisung des Code-Copyrights an das Grub-Projekt. Die Entwickler gehen aber davon aus, dass die GPL-Lizenz des Grub-ZFS-Moduls nicht angreifbar ist, denn auch binäre Versionen von Solaris verwenden die modifizierte Grub-Variante. Damit binde sich Oracle ebenfalls an die GPL, unter die das Modul gestellt wurde, so Millan.

Der Code soll dann auch in die aktuelle Version Grub 2 einfließen, denn die Grub-Entwickler gehen davon aus, dass Solaris auf Grub 2 umsteigen und die Open-Solaris-Community nachziehen wird. Version 0.97 ist die letzte Version der ersten Generation des Bootloaders, die nicht mehr weiterentwickelt wird.

Grub kommt in Linux-Systemen mehrheitlich zum Einsatz. Der Bootloader erkennt zahlreiche Dateisysteme, auf denen er mindestens einen startfähigen Systemkernel finden muss. Teile des Bootloaders werden in Partitionen abgelegt, darunter auch die Grub-Shell, über die der Bootloader per Befehlseingabe gesteuert werden kann und auf die Grub zugreifen können muss. Da die Dateisystemtreiber meist nur lesend funktionieren müssen, unterscheidet sich das ZFS-Modul von Grub wesentlich vom Kerneltreiber. Dieser steht unter der CDDL und kann aufgrund der GPL-Inkompatibilität nicht offiziell mit dem Linux-Kernel verwendet werden.

Einige Drittanbieter haben dennoch einen Linux-Treiber für das unter Solaris und BSD-System verbreitete und populäre Dateisystem entwickelt. Der Treiber wird langfristig nicht in den offiziellen Quellcode des Linux-Kernels einfließen. Anwendern bleibt es jedoch offen, das Modul zu verwenden.


Der Kaiser! 09. Dez 2010

Die Auslastung der CPU ist grauenhaft..

Satei 06. Dez 2010

Ein sysadmin muss lesen und schreiben können, ausserdem soviel Intelligenz besitzen diese...

Der Kommunist 06. Dez 2010

Nochmal Fail. Es gehen sehr viele logische Laufwerke in erweiterten Partitionen, solange...

Der Kommunist 06. Dez 2010

1. nutzt Linux Grub schonmal gar nicht. Grub laedt u.a. Linux - das ist alles. Du...

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