Datenschutz

US-Handelsaufsicht schlägt "Opt-out-Signal" vor

Soziale Netzwerke sollen ihre Kunden besser vor unerwünschter Werbung schützen, meint die US-Handelsaufsicht. Sie schlägt ein "Opt-out-Signal" vor, um den Datenschutz im Internet zu verbessern.

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Die meisten Verbraucher werden im Internet bei fast jedem Mausklick von Werbeunternehmen verfolgt. Das geschieht in der Regel über den Einsatz von Cookies. Aus der Summe der Onlineaktivitäten errechnen die Werber Profile und präsentieren den Betroffenen verhaltensbasierte Werbung. Besonders einfach ist das in sozialen Netzwerken. Viele Verbraucher sind von der sogenannten klandestinen Überwachung und der Profilbildung zu Werbezwecken ganz und gar nicht begeistert. Sie wünschen sich eine einfache Möglichkeit mitzuteilen, dass sie nicht verfolgt werden möchten.

FTC sieht Handlungsbedarf

Die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) stellt sich in dieser Frage auf die Seite der Verbraucher und will für sie eine Verbesserung des Datenschutzes erreichen. In einem jetzt im Entwurf vorgelegten Bericht zum "Schutz der Privatsphäre der Verbraucher in einer Ära des rapiden Wechsels" stellt die FTC fest, dass viele Unternehmen selbst "die Datenschutzinteressen der Verbraucher nicht angemessen berücksichtigen". Aus diesem Grunde sieht die FTC einen erheblichen Nachbesserungsbedarf und schlägt in ihrem Bericht ein Rahmenwerk für Unternehmen vor, um den Datenschutz zu verbessern.

Der demokratische Abgeordnete John Kerry sagte laut Hillicon Valley zur Vorstellung des FTC-Berichts: "Der Bericht bestätigt, dass viele Unternehmen - sowohl online als auch offline - nicht genug für den Datenschutz von Verbrauchern tun. Die heutige Technologie macht es den Unternehmen leicht, [...] Informationen zu speichern. Aber die Selbstregulierung der Industrie hat sich als unzulänglich erwiesen, um die Verbraucher zu schützen."

Datenschutz per Design 

EinerVerrückten... 03. Dez 2010

Wenn man sich mal ein bisschen Mühe machen und den DAUS's ein Script oder z.B. eine SFX...

der_heinz 02. Dez 2010

Ja, das geht. Allerdings kennen die dich (und deine Vorlieben) dann noch genauer.

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