Rambus-Chef Harold Hughes
Rambus-Chef Harold Hughes

US-Handelskommission

Rambus greift mit weiteren Patentklagen an

Rambus geht mit einer neuen Reihe von Beschwerden gegen Broadcom, LSI, Mediatek, Freescale, STMicroelectronics und Nvidia vor und will ein Importverbot durchsetzen. Bei Nvidia hatte Rambus schon einen Teilerfolg erzielt und erhält Patentgebühren.

Anzeige

Rambus hat weitere Patentbeschwerden bei der Internationalen Handelskommission der USA eingereicht. Die Beschwerden des Chiptechnikentwicklers richten sich gegen Broadcom, LSI, Mediatek, Freescale und STMicroelectronics und erneut gegen Nvidia, wie Rambus gestern in Sunnyvale, Kalifornien, bekanntgab.

Rambus-Chef Harold Hughes sagte, das Unternehmen habe versucht, Lizenzierungsvereinbarungen mit den Herstellern zu treffen. "Eins der angesprochenen Unternehmen erklärte ganz offen, sie würden uns nur ernst nehmen, wenn wir sie verklagen", sagte Hughes. Zusätzlich geht Rambus mit zivilrechtlichen Schadensersatzklagen gegen die Firmen vor. Diese werden jedoch wahrscheinlich so lange ruhen, bis die Handelskommission eine Entscheidung getroffen hat.

Broadcom verletze Rambus-Patente durch die Herstellung von DRAM-Controllern, erklärte Rambus. Rambus erzielt den Großteil seines Umsatzes mit DRAM-Patentgebühren und will erreichen, dass die betroffenen Firmen ihre Produkte nicht mehr in die USA importieren dürfen. Von Broadcom versucht Rambus seit Jahren, auch im Bereich Kommunikationschips Patentgebühren zu kassieren.

Rambus' Vorgehen ist umstritten: Im Dezember 2009 warf die EU-Kommission Rambus vor, andere Hersteller in einen sogenannten Patenthinterhalt gelockt zu haben. Der Entwickler habe zunächst vorsätzlich verschwiegen, dass er Patente und Patentanmeldungen besaß, die für eine Jedec-Norm relevant waren, und anschließend Lizenzgebühren erhoben. Die US-amerikanische Normungsorganisation Jedec hat eine branchenweite Norm für DRAMs entwickelt, der rund 95 Prozent aller auf dem Markt erhältlichen DRAMs entsprechen. Um ein Bußgeld abzuwenden, musste sich Rambus verpflichten, bei der Erhebung von Gebühren für bestimmte Patente auf DRAM-Chips Obergrenzen einzuhalten.

Mit dem Grafikchiphersteller Nvidia erzielte Rambus im August 2010 eine Teileinigung. Nvidia musste sich verpflichten, Lizenzgebühren an Rambus zu zahlen, um dessen Patente auf diverse Speichertechnologien nutzen zu können. Damit konnte Nvidia ein Importverbot für seine Produkte abwenden. Der Streit selbst wurde aber nicht beigelegt.

Im Rahmen der Lizenzvereinbarung darf Nvidia Rambus-Patente auf Speichercontroller nutzen. Dafür bezahlt Nvidia Gebühren in Höhe von einem Prozent für SDR-Controller und zwei Prozent für DDR-Controller.


glaub eher ni 02. Dez 2010

ich denke eher, die wollen sich ni verarschen lassen... so wie ichs mitbekommen habe, hat...

Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist für Call Center IT & Prozesse (m/w)
    MS E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  2. Ingenieur/in für Software- und Systemtests
    Schaeffler Engineering GmbH, Herzogenaurach (Raum Nürnberg)
  3. Leiter IT / CTO Strategy & Innovations (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  4. Software-Entwickler (m/w)
    Kries-Energietechnik GmbH&Co KG, Waiblingen

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NEU: Xbox One Wireless Controller inkl. Forza Motorsport 5
    59,00€
  2. GTA V (PC)
    59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.
  3. Bloodborne [PlayStation 4]
    59,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung 850 Evo

    M.2- und mSATA-Kärtchen erhalten langsamen SSD-Controller

  2. Mozilla

    Firefox 37 bringt Zertifikatsperren und Nutzerfeedback

  3. Assassin's Creed Chronicles angespielt

    Drei mörderische Zeitreisen

  4. Operation Volatile Cedar

    Spionagesoftware aus dem Libanon

  5. Studie

    Facebook trackt jeden

  6. Umfrage

    Notebook bleibt beliebtestes Gerät zur Internetnutzung

  7. Surface 3 im Hands on

    Das Surface ohne RT

  8. Fotodienst

    Flickr erlaubt gemeinfreie Bilder

  9. Musikstreaming

    Jay Z startet Spotify-Konkurrenten Tidal

  10. Zahlungsabwickler

    Paypal erstattet Rücksendekosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

Episode Duscae angespielt: Final Fantasy ist endlich wieder zeitgemäß
Episode Duscae angespielt
Final Fantasy ist endlich wieder zeitgemäß
  1. Test Final Fantasy Type-0 HD Chaos und Kampf

  1. Re: Da würde ich gerne mal den Nachweis sehen

    dEEkAy | 23:54

  2. Re: Ungelernte Paketknechte ...

    OnlineGamer | 23:52

  3. Re: Na wer wünscht sich jetzt einen Aluhut?

    Tzven | 23:48

  4. Re: Die viel größere Änderung beim DVD-/BD...

    tfg | 23:45

  5. Re: Ghostery

    WinSuck7 | 23:42


  1. 23:51

  2. 18:29

  3. 18:00

  4. 17:59

  5. 17:22

  6. 16:32

  7. 15:00

  8. 13:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel