Abo
  • Services:
Anzeige
Bend Desk: Aachener Forscher entwickeln den Schreibtisch der Zukunft

Bend Desk

Aachener Forscher entwickeln den Schreibtisch der Zukunft

Wissenschaftler aus Aachen haben einen Schreibtisch entwickelt, der Bildschirm und Arbeitsfläche in einem ist. Ein Teil des Schreibtisches ist horizontal wie die normale Arbeitsfläche, der andere vertikal wie ein Bildschirm. Der Nutzer interagiert mit der gesamten Fläche.

Bend Desk heißt der Schreibtisch, den eine Gruppe von Forschern an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen, der Media Computing Group, entwickelt hat. Der ganze Schreibtisch ist ein Bildschirm.

Anzeige

Arbeitsfläche und Computer

Die meisten Schreibtische bestünden aus zwei Sphären, so die Aachener: einer horizontalen, auf der Dokumente bearbeitet oder Eingaben mit Hilfe von Tastatur und Maus gemacht würden, und einer vertikalen, dem Monitor, auf dem die Ergebnisse der Eingaben dargestellt würden. Ihre Idee sei es, diese Trennung zwischen Arbeitsfläche und Computer aufzuheben.

Der Schreibtisch hat anders als herkömmliche Tische neben der waagerechten eine senkrechte Fläche. Beide verbinden sich zu einem einzigen, gebogenen Bildschirm. Der Tisch wird so zu Tastatur, Maus, Arbeitsfläche und Monitor in einem.

Kameras, Projektoren, Sensoren

Noch sieht er nicht besonders elegant aus: Sein Rahmen besteht aus einem Holzgestell, an dem der Bildschirm befestigt wird, eine Akrylfolie, die etwa 1 x l Meter misst. Im Inneren befinden sich zwei Projektoren, die die Inhalte auf den Bildschirm projizieren. Die Position der Finger wird von Infrarot-LEDs und drei Kameras ermittelt. Das erlaubt dem Nutzer, Eingaben zu machen.

Eine eigens für Bend Desk entwickelte Software erkennt auch die Eingaben von mehreren Fingern, so dass das System multitouchfähig ist. Dadurch kann der Nutzer beispielsweise mit Bildern hantieren: Er kann sie auf der Arbeitsfläche hin- und herschieben, sie gruppieren oder mit zwei Fingern vergrößern und verkleinern. Außerdem haben die Forscher eine Version des Spieleklassikers Space Invaders für den Bend Desk entwickelt, das konsequenterweise Bend Invaders heißt. Bend Invaders können auch mehrere gemeinsam spielen.

Die Wissenschaftler wollen ihren Bend Desk beim Tag der Informatik 2010 präsentieren, den die RWTH am kommenden Freitag, dem 3. Dezember 2010, abhält.


eye home zur Startseite
doppeldu 02. Dez 2010

Warum werden solche Sachen an der Uni entwickelt und nicht in der freien Wirtschaft? Wenn...

%username% 02. Dez 2010

snowtux 02. Dez 2010

http://www.youtube.com/watch?v=OVD_Lvv4UOI&feature=related das finde ich schon deutlich...

bla 01. Dez 2010

ich wette die vergessen nen optionalen warnton, wenn der kaffee eine bestimmte temperatur...

sl0w 01. Dez 2010

Evtl noch hochfahren, wenn man einen Trinken will. Zu mehr muß ein Bürotisch net taugen!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen, Nürnberg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main
  3. T-Systems International GmbH, Münster
  4. Preh GmbH, Bad Neustadt (Saale)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€ (Vergleichspreis: 62,90€)
  2. 59,90€ (Vergleichspreis: 71,30€)

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: iOS, na klar!

    plutoniumsulfat | 01:17

  2. Re: Diebstahl leicht gemacht

    plutoniumsulfat | 01:12

  3. Re: Oder einfach USB kabel

    plutoniumsulfat | 01:08

  4. Zahn der Zeit?

    KarlsonVomDach | 00:58

  5. Re: Und der Rest ist Zuckerwatte

    Ach | 00:48


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel