Anzeige
Edward Kozel
Edward Kozel

Innovationschef

Deutsche Telekom setzt auf Zukäufe und mehr Risiko

Der neue Innovationschef der Telekom ändert die Konzernstrategie und setzt auf mehr Risiko und Übernahmen. Die eigene Forschung und Entwicklung muss sich dem Wettbewerb auf dem Markt stellen. Edward Kozel war lange bei Cisco, wo er für Übernahmen und die Technologieplanung verantwortlich war.

Anzeige

Die Deutsche Telekom will künftig mit ihren Produkten und Diensten fast überall auf den beiden ersten Plätzen mitspielen. Gelingt dies nicht, setzt der Konzern auf Übernahmen und Beteiligungen. Das hat Technologie- und Innovationschef Edward Kozel der Tageszeitung Die Welt erklärt. "Unser Ziel ist es, mit Produkten und Diensten in den meisten Märkten Nummer eins oder Nummer zwei zu sein."

Die konzerneigene Forschung und Entwicklung gerät damit massiv unter Druck. Eigene Projekte kommen auf den Prüfstand. Das bedeute eine grundlegende strategische Veränderung für die Telekom, sagte Kozel, der seit Mai 2010 für den Bonner Konzern arbeitet.

Der Konzern werde nicht mehr wie bisher einen Großteil seiner Produkte und Dienste selbst entwickeln, statt auf Beteiligungen und Zukäufe zu setzen. "Dieses Verhältnis wird sich innerhalb von drei Jahren umkehren", sagte Kozel. Kein Unternehmen könne heute noch alles alleine machen.

"Das bedeutet auch, mehr Risiken einzugehen", erklärte er. Auch deshalb habe die Telekom einen US-Amerikaner als Innovationsvorstand engagiert. Kozel war zwölf Jahre bei dem weltgrößten Netzausrüster Cisco, wo er zuletzt den Titel Chief Technology Officer trug. Er war bei Cisco für die Technologieplanung, für Übernahmen, Gemeinschaftsunternehmen und gemeinsame Entwicklungen mit anderen Firmen zuständig. Hier war Kozel verantwortlich für circa 22 Unternehmenszukäufe im Bereich Technologie sowie für 25 Investitionen in Minderheitsbeteiligungen.

Vorher arbeitete der 55-Jährige für die Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne Boeing und McDonnell Douglas und für das Stanford Research Institute (SRI International), wo er in frühen Entwicklungsprojekten am Arpanet, an der Architektur des Internet Protocol, TCP/IP und an Packet-Radio-Netzwerken arbeitete.

Kozel absolvierte ein Studium der Elektrotechnik an der University of California, Davis. Der einflussreiche Manager war auch Aufsichtsratsmitglied bei Cisco Systems, Red Hat, Tibco Software, Reuters, Network Appliances und Symbol Technology.


eye home zur Startseite
TSAM 28. Nov 2010

Hallo zusammen, wenn die DTAG Geld verdienen will um die Eigentümer ( Aktionäre...

rightHandOfGod 26. Nov 2010

k.T.

Quarkbecher 26. Nov 2010

Typisch Telekom... Immer wollen die was gutes tun und stzen nur tonnenweise Geld in den...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler Automotive (m/w)
    Bertrandt Services GmbH, Karlsruhe
  2. Ingenieur (m/w) modellbasierte Entwicklung / Embedded Programmierung
    dSPACE GmbH, Böblingen
  3. (Junior) Web- / Mobile-Entwickler (m/w)
    DuMont Personal Management GmbH, Köln
  4. Software-Entwickler Java/C++ (m/w)
    IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: The Jungle Book 3D+ 2D [3D Blu-ray]
    27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. Angebote der Woche
    (u. a. The Dressmaker 11,97€, The Trust 11,97€, Barca 11,97€)
  3. NEU: Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere [3D Blu-ray]
    9,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. USA

    Furcht vor Popcorn Time auf Set-Top-Boxen

  2. Unplugged

    Youtube will Fernsehprogramm anbieten

  3. Festnetz

    Telekom-Chef verspricht 500 MBit/s im Kupfernetz

  4. Uncharted 4 im Test

    Meisterdieb in Meisterwerk

  5. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  6. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  7. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  8. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  9. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker

  10. Taxidienst

    Mytaxi-Bestellungen jetzt per Whatsapp möglich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snapchat: Wir kommen in Frieden
Snapchat
Wir kommen in Frieden
  1. O2-Mobilfunknetz Snapchat-Nutzer in Deutschland sind Schüler
  2. Snapchat-Update Fließender Wechsel zwischen Text, Video und Audio
  3. Messaging Snapchat kauft Bitstrips für über 100 Millionen US-Dollar

Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  2. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen
  3. You-Rista Kaffeemaschine mit App-Anschluss

Netzpolitik: Edward Snowden ist genervt
Netzpolitik
Edward Snowden ist genervt
  1. Snowden Natural Born Knüller
  2. NSA-Affäre BND-Chef Schindler muss offenbar gehen
  3. Panama-Papers 2,6 TByte Daten zu dubiosen Offshore-Firmen

  1. Re: Richtige Vorgehensweise

    DrWatson | 21:47

  2. Re: Gute Ideen für die Nutzung von 1Gbit?

    Neuro-Chef | 21:42

  3. Re: Und noch ein 30 fps Blockbuster...:(

    sofries | 21:37

  4. Re: 20 Dollar Miete pro Monat?

    crazypsycho | 21:35

  5. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    crazypsycho | 21:31


  1. 13:08

  2. 11:31

  3. 09:32

  4. 09:01

  5. 19:01

  6. 16:52

  7. 16:07

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel