Opensuse

Keine Veränderungen nach Novell-Verkauf

An der Zusammenarbeit zwischen Suse und dem Opensuse-Projekt solle sich nichts ändern, sagt Jeff Hawn, Chef von Attachmate. Der neue Besitzer der Linux-Sparte von Novell will es als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen.

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An der Zusammenarbeit zwischen Novells Linux-Sparte Suse und dem Open-Source-Projekt Opensuse solle sich auch künftig nichts ändern, sagte Attachmate-CEO Jeff Hawn in einer knappen Mitteilung. Er bezeichnete Opensuse als "wichtigen Teil des Suse-Geschäfts". Attachmate hatte zuvor Novell übernommen und will das Unternehmen künftig in zwei Konzernsparten teilen, Novell und Suse, und diese mit seinen Holdings Attachmate und NetIQ zusammenbringen.

Attachmate gehört den Buyout-Investoren Golden Gate Capital, Francisco Partners und Thoma Bravo. Das Unternehmen stellt Software für Terminalemulation, Managed-File-Transfer und Enterprise-Fraud-Management her.

Das Opensuse-Projekt wurde von Novell nach seiner Übernahme der Suse Linux GmbH gegründet. Während Novell die Linux-Distribution Suse und die dazugehörigen Dienstleistungen seit 2003 weiterhin kostenpflichtig anbot, veröffentlichte das Opensuse-Projekt in regelmäßigen Abständen eine kostenlose und quelloffene Variante. Zudem flossen die Entwicklungen von Opensuse teilweise in Suse ein. Einige Entwickler des freien Projekts waren Angestellte bei Novell, und der Konzern sponserte dessen Infrastruktur, etwa die Server.

Über die Verteilung der von Novell gehaltenen Patente herrscht weiter Unklarheit. Zu dem geistigen Eigentum von Novell gehören auch zahlreiche Patente, die der Konzern erfolgreich gegen SCO verteidigte. Insgesamt handelt es sich um 882 Patente im Wert von 450 Millionen US-Dollar, die beim Verkauf von Novell an die CPTN Holdings gingen, ein Konsortium, das von Microsoft angeführt wird.

Neben den Mono-Lizenzen und Unix-Patenten hatte Novell auch zahlreiche Netzwerk- und Servertechnologien im Portfolio, an denen Microsoft ebenfalls ein großes Interesse haben könnte. Vermutlich bleiben die Unix-Patente aber bei Attachmate, das legen der geringe Kaufpreis durch die CPTN Holdings und die von Attachmate gegründete eigenständige Suse-Sparte nahe.

Seit Microsoft und Novell im November 2006 ihre Zusammenarbeit beschlossen, bietet Microsoft den Suse Linux Enterprise Server (SLES) an. Bis zum Sommer 2009 konnten laut Microsoft Lizenzen im Wert von über 200 Millionen US-Dollar verkauft werden. Der Pakt gilt auch der besseren Zusammenarbeit zwischen Windows Server und SLES. Dabei nimmt Microsoft Novell auch SLES-Gutscheine ab, die dann weitervertrieben werden.


Maurer 24. Nov 2010

Es hat doch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen.

jt (Golem.de) 24. Nov 2010

Es geht tatsächlich um Lizenzen. Ist korrigiert. Danke für den Hinweis.

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Karl-Tux-Stadt / 24. Nov 2010

openSUSE – What happend



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