Rack-NASen: Qnaps Speichersysteme mit Dual-Core-Atom

Rack-NASen

Qnaps Speichersysteme mit Dual-Core-Atom

Zwei neue NAS-Systeme von Qnap sollen dank eines schnellen Dual-Core-Atoms Datenraten von über 100 MByte/s erreichen. Die beiden 19-Zoll-Rackgeräte gibt es als Version für vier oder für acht Festplatten.

Anzeige

Qnap hat zwei schnelle Rack-NAS-Systeme vorgestellt, die sowohl mit 2,5- als auch 3,5-Zoll-SATA-Festplatten arbeiten. Das System TS-459U-SP+/RP+ bietet vier Festplattenschächte (Hot-Swap-fähig) und belegt im 19-Zoll-Rack eine Höheneinheit. Zwei Höheneinheiten (HE) benötigt das Modell TS-859U-RP+, da es acht Festplatteneinschübe bietet. Gegenüber den Vorgängern ohne das Plus im Produktnamen hat Qnap die CPU beschleunigt, erreicht höhere Datenraten und hat die Leistungsaufnahme reduziert.

  • Qnap TS-459U-RP+
  • Qnap TS-459U-RP+
  • Qnap TS-859U-RP+
  • Qnap TS-859U-RP+
  • Qnap TS-859U-RP+
Qnap TS-459U-RP+

Die Innenleben der beiden neuen Systeme unterscheiden sich kaum voneinander: Dem Dual-Core-Atom mit 1,8 GHz steht 1 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Außerdem gibt es 512 MByte Flashspeicher für zwei Betriebssysteme. Im Störungsfall kann ein zweites System das Gerät noch starten.

Für die Verbindung mit dem Netzwerk gibt es zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Der Nutzer kann die Anschlüsse redundant konfigurieren, im Fall eines Schadens eines Netzwerkanschlusses übernimmt dann die andere Buchse. Auch Load-Balancing oder Multi-IP-Konfigurationen sind möglich. Qnap verspricht hohe Datenraten für die Systeme. Sowohl bei SMB/CIFS- als auch bei FTP-Transfers sollen um die 100 MByte/s erreicht werden. Lesend werden Werte über 110 MByte/s versprochen. Das 1-HE-Modell ist laut Qnap etwas schneller als das 2-HE-Modell.

Zwei eSATA-Anschlüsse sind für den Anschluss weiterer Festplatten gedacht. Beide Geräte haben vier USB-Anschlüsse an der Rückseite. Das 1-HE-Modell bietet zusätzlich vorne einen USB-Anschluss. Die USB-Anschlüsse können unter anderem für Drucker oder Videoüberwachung genutzt werden.

Für die Energieversorgung sind bei den Modellen mit RP+ im Produktnamen (TS-459U-RP+) zwei Netzteile im NAS-System verbaut. Die SP+-Modelle haben nur ein Netzteil, der Anwender kann bei Bedarf das zweite Netzteil nachrüsten. Beim 1-HE-Modell liegt die Leistungsaufnahme laut Qnap im Ruhemodus bei 37 Watt. Im Betrieb erhöht sich das auf 52 Watt. Das 2-HE-Modell nimmt 37 beziehungsweise 61 Watt aus dem Stromnetz auf. Die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen. Qnap gibt nur an, dass die NAS-Systeme jeweils mit nicht näher spezifizierten 500-GByte-Festplatten voll bestückt sind. Die tatsächliche elektrische Leistungsaufnahme kann also erheblich von Qnaps Angaben abweichen.

Den Status kann der Nutzer der Systeme direkt am Gerät erkennen. Beim TS-459U sind es allerdings nur wenige LEDs, die Informationen liefern. Das TS-859U bietet zusätzlich ein kleines Display.

Der Funktionsumfang der beiden Systeme beinhaltet unter anderem einen iSCSI-Service (sowohl als Ziel als auch als Initiator), eine Verschlüsselung der Daten und verschiedene RAID-Level (0, 1, 5, 6, 5 + Hotspare, 6 + Hotspare), je nach Festplattenausstattung.

Einige Händler listen die Systeme bereits. Die kleinste Konfiguration TS-459U-SP+ mit einer Höheneinheit und einem Netzteil kostet um die 1.000 Euro. Das kleinste 2-HE-Modell TS-859U-RP+ mit zwei Netzteilen kostet rund 1.700 Euro. Weitere Details finden sich auf den Produktseiten des TS-459U-RP+ und des TS-859U-RP+.


dlink to the past 24. Nov 2010

Sorry es müssen wohl eher - 9 Watt Sleep, 19 Watt Idle, 25 Watt Last sein. Da verblasst...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter/-in für Kundendatenmanagement in der Abteilung Marketing Kommunikation
    Daimler AG, Berlin
  2. System Engineer - Cloud Computing (m/w) - Schwerpunkt LAMP-Stack
    Syzygy Deutschland GmbH, Bad Homburg bei Frankfurt am Main
  3. Operations Specialist (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  4. Service Manager IT-Vertrieb (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Mobiles Bezahlsystem

    Amazon plant Kreditkartenleser für Smartphones

  2. Tails

    Zero-Day im Invisible Internet Project

  3. Geräuschunterdrückung

    Bose verklagt Beats wegen Patentverletzungen

  4. Google-Konkurrent

    Baidu will teilautonomes Fahrzeug bauen

  5. USA

    Kongress ermöglicht das Entsperren von Smartphones

  6. Urheberrecht

    Spanien besteuert Hyperlinks

  7. NSA-Affäre

    Grüne und Linke stellen Ultimatum für Snowden-Anhörung

  8. Hamburg

    Behörde geht nicht gegen Mitfahrdienst Uber vor

  9. Buchanalyse

    Apple hat E-Book-Startup Booklamp gekauft

  10. Liebessimulation Love Plus

    "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel