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Blick in eine Foxconn-Kantine in Shenzhen
Blick in eine Foxconn-Kantine in Shenzhen

Premier Image Technology

Streik bei Foxconn-Tochterfirma

Bei Premier Image Technology, einem Kamerahersteller, der zum Foxconn-Konzern gehört, ist in der vergangenen Woche gestreikt worden. 7.000 Arbeiter sollen für eine höhere Lohnerhöhung auf die Straße gegangen sein.

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In der vergangenen Woche hat es Streiks und Demonstrationen bei dem Foxconn-Tochterunternehmen Premier Image Technology in Foshan in der Nähe von Guangzhou gegeben. Wie das China Labour Bulletin berichtet, nahmen 7.000 der 20.000 Beschäftigten in dem Werk an den Protesten teil. Bei dem Konflikt ging es um eine geplante Lohnerhöhung auf 1.400 Yuan (154 Euro) im Monat für Facharbeiter, was diese als zu niedrig bezeichneten.

Der Firmenchef von Premier Image Technology soll die Arbeiter per Megafon aufgefordert haben, zurück in die Fabriken zu gehen. Den Streikenden sei mit Entlassung gedroht worden. Trotz vieler Berichte im Internet von Augenzeugen wurde in den staatlichen chinesischen Medien nicht über die Streiks berichtet. Laut Angaben der Arbeiter soll es bei den Protesten auch um eine geplante Verlagerung der Produktion ins Landesinnere gegangen sein.

Premier Image Technology stellt Digitalkameras, Videokameras, Kameramodule und Projektoren her.

Der Nettolohn liegt nach Angaben der Arbeiter mit Überstundenzulagen und nach Abzug von Abgaben für die Sozialversicherung bei etwa 2.000 Yuan (220 Euro) pro Monat.

Im August 2010 wurde berichtet, dass Foxconn bis zu 400.000 weitere Arbeitskräfte braucht. Wie der taiwanische Konzern erklärte, würde durch die Neueinstellungen die Zahl der Beschäftigten auf 1,3 Millionen ansteigen. Für Foxconn arbeiten gegenwärtig in circa 20 Fabriken in China etwa 900.000 Menschen.

Im Juni 2010 hatte ein Arbeiter erklärt, dass sich trotz Versprechungen der Konzernleitung die inhumanen Arbeitsbedingungen mit vielen Überstunden und Siebentagewoche nicht verändert hätten. Er müsse weiterhin elf Stunden am Tag von 07:30 bis 19:30 Uhr arbeiten, an sieben Tagen in der Woche, mit nur 30 Minuten Pause für Mittag- und Abendessen. Viele Foxconn-Arbeiter in China nahmen sich in diesem Jahr das Leben. Zehn der Selbsttötungen fanden in der größten Foxconn-Fabrik in Shenzhen statt. Nach einigen Streiks in der Region machte der Konzern mit Lohnerhöhungen Zugeständnisse. Anschließend wurde angekündigt, eine große Zahl der dortigen Arbeitsplätze in andere Landesteile zu verlagern.


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fastmouse 22. Nov 2010

Schau dir besser mal an, was in China abgeht... Du hast ja keine Ahnung

Himmerlarschund... 22. Nov 2010

Psssssst, das ist doch noch geheim! Das erfindet Apple doch erst noch ;-)

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