Gruppenrabatte

Google soll über 3 Milliarden Dollar für Groupon bieten

Google plant laut Medienberichten den Kauf der Gutscheinplattform für Gruppenrabatte Groupon. Groupon hatte im Mai 2010 seinen deutschen Klon Citydeal übernommen.

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Google plant offenbar die Übernahme der Gutscheinplattform Groupon. Das berichtet All Things Digital, ein Blog der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal, unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. Der Preis soll bei über drei Milliarden US-Dollar liegen. Die Übernahmegespräche sollen aber noch nicht abgeschlossen sein und könnten auch noch abgebrochen werden.

Google hat den Bericht nicht kommentiert. Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg und weitere US-Tageszeitungen hatten von den Verhandlungen berichtet.

Im April 2010 wurde Groupon nach einer neuen Finanzierungsrunde durch Risikokapitalgeber mit einer Milliarde US-Dollar bewertet. Zu den Geldgebern gehören Digital Sky Technologies, Accel Partners und New Enterprise Associates.

Im Oktober 2010 soll Yahoo bereits mit Groupon über einen Kauf verhandelt haben, es kam aber zu keinem Abschluss.

Groupon ist Ende 2008 an den Start gegangen. Auf Groupon können Internetnutzer Gutscheine für Sonderangebote in ihrer Stadt günstiger einkaufen. "Der Vorteilspreis bei Groupon wird möglich durch die Festlegung einer Mindestanzahl von Käufern für das jeweilige Angebot. Finden sich genügend Käufer, erhält jeder den Gutschein zum günstigen Preis", erklären die Betreiber das Geschäftsmodell. Werde die Käuferanzahl nicht erreicht, fände der Deal nicht statt. Laut einem Bericht von Forbes von Ende August 2010 hatte Groupon 13 Millionen Nutzer. Firmengründer ist Andrew Mason. 300 Menschen arbeiten am Hauptsitz des Unternehmens in Chicago.

Im Mai 2010 kaufte Mason den deutschen Klon Citydeal, der in 80 verschiedenen Städten aktiv ist. Hinter Citydeal standen die Samwer-Brüder als Investoren, die unter anderem Alando an eBay und Jamba an Verisign verkauften. Das von Arnt Jeschke, Daniel Glasner, Philipp Magin, Sebastian Schmidt und Thorsten Schröppe geführte Unternehmen hatte bei der Übernahme durch Groupon 600 Beschäftigte.


unknown 25. Nov 2010

du meinst abgesehen davon, dass Twitter und Groupon break even sind?

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