Adobe Reader X

PDF-Reader mit Sandbox-Modus für Windows ist da

Ab sofort steht der Adobe Reader X für Windows, Mac OS X und Android zum Download zur Verfügung. Nur auf Windows-Systemen gibt es den neuen Sandbox-Modus, eine Linux-Version wurde nicht veröffentlicht.

Anzeige

Die Windows-Version von Adobe Reader X umfasst eine Sandbox-Funktion, die Adobe als Protected Mode bezeichnet und die standardmäßig aktiviert ist. Damit sollen die Angriffsgefahren durch Sicherheitslücken auf den Adobe Reader verringert werden. Wenn ein Sicherheitsloch ausgenutzt wird, lässt sich kein Programmcode mehr jenseits der abgeschotteten Sandbox ausführen, ohne dass der Anwender dies zulässt. Damit soll das Schreiben auf Speicherbereiche außerhalb der Sandbox verhindert werden.

Das Ausspähen von Daten jenseits der Sandbox über Sicherheitslücken wird weiterhin möglich sein, weil Lesezugriffe nicht abgefangen werden. Adobe hat zwar vor, auch den Lesezugriff auf Daten jenseits der Sandbox zu blockieren, hat aber noch nicht angekündigt, wann diese Funktion nachgerüstet wird. Unbekannt ist auch, ob die Sandbox-Technik im Adobe Reader später einmal auch für andere Plattformen angeboten werden soll.

Als weitere Neuerung bietet der Adobe Reader X eine Notiz- sowie eine Hervorhebenfunktion für Kommentare. Die Bedienoberfläche wurde überarbeitet, um mehr Platz für die Dokumenteninformationen zu haben. Im Lesemodus verschwinden alle Menüs, dieser Modus ist auch aktiv, wenn eine PDF-Datei direkt im Browser geöffnet wird.

Umfangreiche Verbesserungen hat der Adober Reader X für Android erfahren, den es nur noch für Geräte gibt, auf denen mindestens Android 2.1 läuft. Auf älteren Android-Geräten funktioniert der aktuelle Adobe Reader nicht. Erst mit der aktuellen Version können Nutzer zu einer Seite in einem PDF-Dokument springen und es gibt nun eine Suchfunktion. PDF-Dateien lassen sich nun per E-Mail versenden und kennwortgeschützte PDF-Dokumente können auch geöffnet werden. Zudem wurde die Unterstützung von Tablets integriert, nähere Angaben dazu machte der Hersteller aber nicht.

Der Adobe Reader X steht kostenlos als Download für Windows und Mac OS X unter anderem in deutscher Sprache als Download zur Verfügung. Die Android-Version gibt es im Android Market als Download. Adobe machte keine Angaben dazu, ob der Adobe Reader X irgendwann einmal auch für Linux erscheint.


ralph XP 19. Jan 2011

xp und adob X vertragen sich nicht! bei mir hängt sich der reader auch total auf und...

olifre 29. Nov 2010

Kann mir einer einen (kostenlosen) PDF-Reader nennen, der mit Farbprofilen zurechtkommt...

ei0r 20. Nov 2010

Der PDF X-Change Viewer hat in der kostenfreien Variante schon einige Kommentarfunktionen...

cvb 19. Nov 2010

Das ist natürlich ein besseres Argument.

DerEchteRealist 19. Nov 2010

-zerschießt u.U. ältere Officeinstallationen -bloat -das sog. SDK ist ein Witz -alles ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Truck Architekt (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen
  2. IT Ingenieur/-in Fachgebiet Desktop Basic
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  3. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    Universität Zürich über HRM Consulting GmbH, Zürich
  4. Mitarbeiter B2B Service (m/w) International Polen
    Trusted Shops GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 385 | letzter Beitrag 10:32 Uhr

  2. Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 130 | letzter Beitrag 10:53 Uhr

  5. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 25.05. 12:13

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Owncloud Inc.: "Wir sind kein Serviceprovider"
Owncloud Inc.
"Wir sind kein Serviceprovider"

Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

  1. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 4.0 verschlüsselt Daten auf dem Server
  2. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud erhält Android-Applikation
  3. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 2012 auch mit kostenpflichtigem Support

Zum Artikel