Ultrastar SSD400S

Enterprise-SSDs von Hitachi und Intel erreichen 535 MByte/s

Zusammen mit Intel hat die Speichersparte von Hitachi eine auf SLC-Flash basierende SSD entwickelt, die vor allem in Servern eingesetzt werden soll. Modelle gibt es mit SAS- und FC-Schnittstelle.

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Die Ultrastar SSD400S ist eine SSD für den Einsatz in Speichersystemen großer Unternehmen. Hitachi GST bietet das Speichermedium mit SAS- (Serial Attached SCSI) oder Fibre-Channel-Schnittstelle an. Als Speichergrößen sind 100, 200 und 400 GByte im Angebot. Mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von 5,5 Watt sollen die SSDs 3,5-Zoll-Festplatten Konkurrenz machen, die mit 15.000 Umdrehungen pro Minute arbeiten.

Die SAS-SSDs werden im 2,5-Zoll-Format verkauft. Deutlich mehr Platz brauchen die FC-Modelle, die im 3,5-Zoll-Formfaktor angeboten werden. Die SSDs benutzen SLC-Flash, der im 34-nm-Prozess produziert wurde.

Hitachi gibt recht hohe Datenraten für die SSDs an. Bei 64-KByte-Blöcken sollen bis zu 535 MByte/s lesend und 400 bis 500 MByte/s schreibend möglich sein, wenn ein SAS-Modell gewählt wird. Die FC-Modelle sind mit 390 beziehungsweise 340 MByte/s deutlich langsamer.

Bei den IOPS-Angaben (lesend) liegt Hitachi zwischen dem neuen Sandforce-Controller SF-2000 und Intels kommender Lyndonville-SSDs. Hitachi gibt einen Wert von 46.000 an (random, 4KByte-Blöcke). Beim Schreiben sind es nur 13.000 IOPS.

Die SSDs sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und sollen recht zuverlässig sein. Die durchschnittliche Zeit, die zwischen zwei Ausfällen über die gesamte Serie vergeht, liegt bei zwei Millionen Stunden (MTBF). Dies entspricht einer jährlichen Ausfallrate von 0,44 Prozent, wie Hitachi angibt. Zudem vertragen die Flashzellen bis zu 35 Petabyte an Daten im 400-GByte-Modell. Bei 200 GByte sind es 18 PByte und beim 100-GByte-Modell reduziert sich dies auf 9 PByte.
Weitere Informationen finden sich im PDF-Datenblatt.


hohen Kosten 17. Nov 2010

Für Otto Normalverbraucher wären schon zwei interne HDDs im RAID 0 ein enormer Vorteil...

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