Street View

FCC untersucht WLAN-Datensammlung

Eine erste Untersuchung der Datensammlung durch die Street-View-Fahrzeuge in den USA hat Google bestanden. Nun befasst sich die Regulierungsbehörde FCC mit der Angelegenheit, die auch politische Konsequenzen haben könnte.

Anzeige

Die US-Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) untersucht Googles WLAN-Datenpanne. Die FCC prüft, ob Google US-Bundesrecht verletzt hat, als die Kamerafahrzeuge vertrauliche Daten aus offenen WLANs aufzeichneten, wie das Wall Street Journal berichtet.

Beschwerde eingereicht

Im Mai 2010 war bekanntgeworden, dass Googles Street-View-Fahrzeuge nicht nur WLANs kartiert, sondern gleichzeitig auch Daten aufgezeichnet hatten. Daraufhin reichte die Bürgerrechtsorganisation Electronic Privacy Information Center (Epic) bei der FCC eine Beschwerde gegen Google ein.

Der Behörde obliege die Aufsicht über den Äther, erklärte eine hochrangige FCC-Mitarbeiterin. Sie müsse sicherstellen, dass diese Angelegenheit im Interesse der betroffenen Bürger komplett aufgeklärt werde. Einzelheiten gab die FCC nicht bekannt. Die Behörde äußert sich grundsätzlich nicht zum Stand einer laufenden Ermittlung.

Eine Untersuchung der Federal Trade Commission (FTC) ist kürzlich glimpflich für Google ausgegangen: Die US-Behörde für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz gab sich mit einem Versprechen Googles, künftig auf den Datenschutz zu achten, zufrieden. Neben der FCC ermitteln auch die Generalstaatsanwälte von 38 US-Bundesstaaten gegen Google.

Politisches Nachspiel

Die WLAN-Datensammlung könnte zudem ein politisches Nachspiel haben: Führende Kongressabgeordnete beider Parteien haben bereits angedeutet, sich mit der WLAN-Datensammlung beschäftigen zu wollen. Wenn das Parlament im kommenden Jahr über ein neues Gesetz zum Schutz der Privatsphäre im Internet berate, so der Tenor, dann könnte diese Angelegenheit durchaus eine Rolle spielen.


Kommentieren



Anzeige

  1. Developer SAP ERP (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  2. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Statt Asus

    Google will Nexus 8 angeblich mit HTC produzieren

  2. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrte Daddelkiste

  3. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  4. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  5. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  6. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  7. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  8. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  9. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  10. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel