Boomi

Dell kauft Cloud-Experten

Dell hat die Übernahme des Softwareherstellers Boomi angekündigt. Boomi stellt die Integrationsplattform Atomsphere her. Zuvor war Dell bei einer Übernahme im Cloudsektor im Bieterwettstreit gegen Hewlett-Packard gescheitert.

Anzeige

Dell kauft den Cloud-Softwarehersteller Boomi. Vorstandschef Michael Dell hatte zuvor auf einem Branchenevent in Hongkong angekündigt, dass das Unternehmen eine Übernahme im Bereich Cloud Computing vorbereite, was eine Reihe von Spekulationen auslöste.

Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Kaufpreis dürfte jedoch niedrig gewesen sein: Boomi wurde von Firstmark Capital finanziert, die vier Millionen US-Dollar in das Unternehmen investierten.

Das Unternehmen aus Berwyn im US-Bundesstaat Pennsylvania wurde im Jahr 2000 gegründet. Boomi stellt die Integrationsplattform Atomsphere für Cloud-Computing her. Atomsphere sorgt für den Informationsaustausch zwischen Anwendungen, die im Rechenzentrum des Unternehmens und bei einem Software-as-a-Service- oder Cloud-Computing-Provider laufen. Zu den Kunden gehören Salesforce.com, Netsuite, Rightnow und Samsung Electronics America. Boomis Atomsphere wird nach Nutzung und nicht mit einer Lizenzgebühr abgerechnet. Forrester-Analyst Stefan Ried nannte Boomi einen "stabilen Verbindungsanbieter für Platform-as-a-Service (PaaS)". Konkurrenten von Boomi sind Hubspan und Cast Iron Systems, die IBM im März 2010 übernommen hat. IBM kündigte an, Cast Irons Software als eigenständige Produkte weiterzuführen und mit seiner XML-Plattform Datapower zu verbinden.

Dell hatte im August 2010 vergeblich versucht, 3Par, einen Hersteller von Storage-Arrays für Cloud Computing, zu kaufen. Dell hatte 1,1 Milliarden US-Dollar für die Firma geboten. Nach einem Bieterwettstreit setzte sich schließlich Hewlett-Packard durch, musste jedoch 2,1 Milliarden US-Dollar für 3Par zahlen. Die Aktie des Hard- und Softwareherstellers für Cloud-Betreiber stieg im Zeitraum von zwei Wochen um mehr als das Dreifache.


jzthzthtrgfrefcwew 03. Nov 2010

Genau - das sind die unbeliebten Leute die dem antiproduktiven Gefrickel recht schnell...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Quality-Assurance-S- pezialist (m/w)
    Continental AG, Frankfurt
  2. Solution Manager/IT-Spezialist DMS und Workflow (m/w)
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg
  3. Applikationsadministrator/-in
    Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig
  4. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Antifeatures

    Freie Software gegen Bevormundung

  2. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  3. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  4. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  5. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  6. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  7. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  8. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  9. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  10. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Next Browser angeschaut: Android-Browser mit Gestensteuerung
Next Browser angeschaut
Android-Browser mit Gestensteuerung

Das Go-Launcher-Team hat einen eigenen Browser für Android veröffentlicht. Der Next Browser wird über Gesten bedient, synchronisiert Lesezeichen und kann mittels Erweiterungen um zusätzliche Funktionen ergänzt werden.

  1. Offline-Karten-App für Android Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
  2. Smartphones und Tablets Google will Android-Fragmentierung bekämpfen
  3. All Access Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Legale Privatkopien: "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"
Legale Privatkopien
"EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

Die EU diskutiert in der kommenden Woche ein Papier, das den Konflikt zwischen Geräteherstellern und Verwertungsgesellschaften lösen soll. Der Bitkom fordert eine schnelle Umsetzung des Vorschlags des EU-Mediators António Vitorino.


Zum Artikel