Abo
  • Services:
Anzeige
LTE-Sendeanlage
LTE-Sendeanlage

LTE-Einführung

Regierung lehnt Geld für Entstörung von DVB-T und Mikros ab

Circa 700.000 Anlagen in ganz Deutschland müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden, weil LTE das Antennenfernsehen über DVB-T und drahtlose Mikrofone stört. Doch die Bundesregierung trage ihren Anteil an den Kosten nicht, so ein SPD-Staatssekretär.

Weil die Bundesregierung nicht die nötigen Gelder zur Verfügung stellt, können die Störungen des digitalen terrestrischen Fernsehempfangs DVB-T und von drahtlosen Mikrofonen durch LTE-Mobilfunk nicht beseitigt werden. Das hat der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Stadelmaier (SPD), heute in Mainz gesagt. "Zwischen dem, was wir für angemessen halten, und dem, was der Bund zu zahlen bereit ist, klafft eine Lücke von über einer halben Milliarde Euro - so eine Differenz ist kaum zu überbrücken", sagte er.

Anzeige

Der Funkfrequenzbereich, der durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden ist, wird als digitale Dividende bezeichnet. Diese 800-MHz-Frequenzen wurden von der Bundesnetzagentur im April 2010 versteigert und dabei ein Erlös von rund 4,5 Milliarden Euro erzielt. Im Wesentlichen wird mit den Frequenzen nun LTE-Mobilfunk realisiert, auch zur Abdeckung von "weißen Flecken" in der Internetversorgung in ländlichen Regionen.

"Jeder wusste", so Stadelmaier, "dass es bei der Nutzung dieses Frequenzspektrums zu Beeinträchtigungen des DVB-T, zu Störungen bei drahtlosen Mikrofonanlagen und möglicherweise sogar zu Problemen bei manchen Kabelfernsehanlagen kommen kann. Schätzungsweise 700.000 Anlagen in ganz Deutschland müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden." Weil aber die Versorgung der ländlichen Gebiete mit schnellen Internetzugängen ein wichtiges Infrastrukturvorhaben sei und weil der Bund zugesagt habe, sich mit den Erlösen aus der Versteigerung angemessen an den Kosten für die Umrüstung zu beteiligen, hätten die Bundesländer dies in Kauf genommen.

Der Bund habe jetzt 200 Millionen Euro für die Umrüstmaßnahmen angeboten, angemessen seien aber 750 Millionen Euro, so Stadelmaier.

"In jedem kommunalen und staatlichen Theater, in Gemeindesälen und Mehrzweckhallen gibt es Drahtlosmikrofone, die ersetzt werden müssen", sagte Stadelmaier. Komme keine Einigung zustande, müssten die Kultur- und Gemeinschaftseinrichtungen dies aus ihren ohnehin knappen Etats bezahlen, während der Bund die Milliarden aus der Frequenzversteigerung weitgehend für sich behalte, sagte er.

Im Bundestag hatte gestern ein Regierungsvertreter betont, betroffene Kultureinrichtungen könnten eine mögliche Entschädigung beantragen. Es müsse aber ein Nachweis für die Beeinträchtigung der Funkmikrofone vorliegen. Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass laut Auskunft der Bundesnetzagentur bislang keine konkreten Fälle für solche Störungen bekannt geworden seien.


eye home zur Startseite
ebirnbaum 11. Sep 2012

Hey, ich habe hier eine Übersicht zu verschiedenen aktuell sinnvollen DSL Alternativen...

Pillepallepuff 01. Nov 2010

Ja, tut es. TV u./o. Computer einfach nicht einschalten? Soll ja gehen. Tja und dann...

desinformation 31. Okt 2010

Republikaner basieren auf Planwagenmentalität um die Weibchen zusammenzutreiben und gegen...

samy 31. Okt 2010

Ein typischer Troll halt...

Jimbo Jones 31. Okt 2010

Auch den ör-Rundfunk darf jeder an- oder ausschalten, wie er möchte. ;) Das GEZ...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. T-Systems International GmbH, München
  3. Joseph Vögele AG, Ludwigshafen
  4. DZR Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum GmbH, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-6600 + Geforce GTX 1070)
  2. (u. a. MSI Gaming X 8G, Evga ACX 3.0, Gainward Phoenix GS, Gigabyte G1 Gaming)

Folgen Sie uns
       


  1. Panne behoben

    Paypal-Lastschrifteinzug funktioniert wieder

  2. Ecix

    Australier übernehmen zweitgrößten deutschen Internetknoten

  3. Die Woche im Video

    Ab in den Urlaub!

  4. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  5. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  6. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  7. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan

  8. Gmane

    Wichtiges Mailing-Listen-Archiv offline

  9. Olympia

    Kann der Hashtag #Rio2016 verboten werden?

  10. Containerverwaltung

    Docker für Mac und Windows ist einsatzbereit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Mi Notebook Air Xiaomi steigt mit Kampfpreisen ins Notebook-Geschäft ein
  2. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  3. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro

Amoklauf in München: De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte
Amoklauf in München
De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte
  1. Killerspiel-Debatte ProSieben Maxx stoppt Übertragungen von Counter-Strike

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Keysniffer Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext
  2. Tor Hidden Services Über 100 spionierende Tor-Nodes
  3. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen

  1. Re: Komisch

    avon | 12:56

  2. KabelModem mit Docsis 3.0 und SIP/VoIP ohne Router?

    dokape | 12:55

  3. Re: Wo soll das noch hinführen?

    AnonymerHH | 12:54

  4. Re: Ja und? War die Überschreitung der...

    tingelchen | 12:53

  5. Re: optische Täuschung

    Eheran | 12:47


  1. 13:13

  2. 12:38

  3. 09:01

  4. 18:21

  5. 18:05

  6. 17:23

  7. 17:04

  8. 16:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel