Umweltschützer: Mobilfunkbranche geht es nur um schnelle LTE-Einführung

Umweltschützer

Mobilfunkbranche geht es nur um schnelle LTE-Einführung

Die Umweltschutzorganisation Bund beklagt die schnelle LTE-Einführung, ohne ausreichende Studien zu möglichen Gesundheitsschäden zu haben. Bei der Forschung fehle es oft am Nötigsten. Selbst für die Bewertung der Handynutzung bei Kindern sei nicht genügend Geld da.

Anzeige

Bernd Rainer Müller, der Mobilfunkfachmann der Umweltschutzorganisation Bund, hat im Gespräch mit Golem.de kritisiert, dass die deutschen Mobilfunkbetreiber LTE-Sendestationen errichten, ohne dass Daten über mögliche Gesundheitsschäden durch die Technologie vorliegen. "Der Industrie geht es allein um schnelle Markteinführung der Technik", sagte Müller. Während in einigen deutschen Städten die ersten LTE-Sendeanlagen errichtet werden, hatte das von den Netzbetreibern finanzierte Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) kürzlich eingeräumt, noch keine Daten über mögliche Gesundheitsschäden durch die Einwirkung elektromagnetischer Felder von LTE-Sendemasten zu haben. Auch international sei dazu bisher wenig Forschung betrieben worden, so das IZMF.

Die Forschung habe immer zu wenig Geld, so Müller weiter. "Es gelingt derzeit nicht, für die Bewertung der Handynutzung bei Kindern einen entsprechenden Kinder-Simulationskopf als ein Forschungsziel zu finanzieren, weil die Zustimmung der beteiligten Stellen fehlt. Die Kosten betragen circa 60.000 Euro."

Elektromagnetische Quellen zeigten sich in ständig erweiterten Frequenzbändern und immer dauerhafteren Aktivitäten. Sie nähmen zudem räumlich und auch von der Stärke her zu, sagte Müller.

Die individuelle Wahrnehmung von Elektrosensibilität werde aber in erster Linie labortechnisch erforscht. Inzwischen lägen verbesserte persönliche Strahlungsdosimeter vor, die die Möglichkeit eröffnen könnten, Zusammenhänge zwischen einzelnen Feldquellen und Beschwerdemustern präziser zu beschreiben.

Müller forderte bereits früher - um mögliche Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden -, die Funknetze nicht weiter auszubauen. Stattdessen müssen immissionsarme Kommunikationstechnologien entwickelt werden. Nötig seien beispielsweise die verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken sowie ein deutlicher Ausbau der netzgebundenen Kommunikation über Glasfaserkabel.


franky303 29. Mai 2014

Oh Gott bei dem letzten Kommentar stehen mir die Haare zu Berg. Jeder Schulbub kann x...

Der Kaiser! 31. Mai 2011

Er sieht ein bischen aus wie Jim Carrey. :D

Der Kaiser! 31. Mai 2011

Nicht dämlich. Berechnend.

Der Kaiser! 31. Mai 2011

Und dann werden die Frequenzen erneut verzockt..

xantippe 28. Okt 2010

Lach.. Mach Dir deine Lobby selbst, mach Stunk im Internet gibt dazu genug...

Kommentieren



Anzeige

  1. System Engineer Second Level Support (m/w)
    SHD System-Haus-Dresden GmbH, Dresden
  2. Softwaretester (m/w) im Umfeld Desktop-, Web- oder Mobile Development
    GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. Softwareenwtickler (m/w) Java
    GIGATRONIK München GmbH, Magdeburg
  4. Leiter der Softwareentwicklung (m/w)
    VEPRO AG, Pfungstadt bei Darmstadt

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TIPP: PS4- und Xbox-One-Spiele stark reduziert
    (u. a. F1 2015 PS4 43,79€, Metro Redux PS4 37,64€, Singstar Ultimate Party PS4 19,61€, GTA 5...
  2. 3D-Blu-rays reduziert
    (u. a. Jurassic Park 11,97€, Die Hobbit Trilogie 49,97€, Hotel Transsilvanien 9,97€)
  3. NEU: Bethesda-Klassiker gibt es jetzt DRM-frei bei GOG

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Präsentation

    Apples iPhone-Event findet am 9. September 2015 statt

  2. Vectoring

    Landkreise wollen Glasfaser statt Dobrindts Breitband

  3. Swisscom

    Mobilfunkbetreiber startet Wifi-Calling in Gebäuden

  4. Honor 7 im Hands on

    Neues Honor-Smartphone kommt für 350 Euro nach Deutschland

  5. Radeon R9 Nano

    AMDs winzige Grafikkarte läuft theoretisch mit 1 GHz

  6. LG Rolly Keyboard

    Bluetooth-Tastatur lässt sich zu einem Stab falten

  7. Breitbandausbau

    Bitkom sieht 50 MBit/s nur als Zwischenschritt

  8. Datenschutz

    Verfassungsschutz darf Xkeyscore gegen Datentausch nutzen

  9. Computerhersteller

    Gründer bietet Acer zum Verkauf an

  10. CD Projekt Red

    73 Millionen Euro Entwicklungskosten für The Witcher 3



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



20 Jahre im Einsatz: Lebenserhaltende Maßnahmen bei Windows 95
20 Jahre im Einsatz
Lebenserhaltende Maßnahmen bei Windows 95
  1. Windows 10 Updates lassen sich unter Umständen 12 Monate aufschieben
  2. Windows-10-Updates Microsoft intensiviert die Geheimniskrämerei
  3. Vor dem Start von Windows 10 Steigender Marktanteil für Windows 7

The Flock im Test: Versteck spielen, bis alle tot sind
The Flock im Test
Versteck spielen, bis alle tot sind
  1. Hearthstone Das Große Turnier im Test Mit Fanfaren in das neue Glücksspiel-Meta
  2. Ronin im Test Auftragsmord mit Knobelpausen
  3. Test Til Morning's Light Abenteuer von Amazon

Windows 10 im Upgrade-Test: Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
Windows 10 im Upgrade-Test
Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!
  1. Microsoft Erster Insider-Build seit dem Erscheinen von Windows 10
  2. Neue Nutzungsbedingungen Microsoft darf unautorisierte Hardware blockieren
  3. Windows 10 Spiele-Streaming von der Xbox One in sehr hoher Auflösung

  1. Re: kleineres iPhone ?

    Tzven | 02:04

  2. Re: Input war die Ausrede für Mir

    Seitan-Sushi-Fan | 01:53

  3. Re: So gesehen fördert das FTTB...

    KMat | 01:51

  4. Re: Erfolgreich wird Win10 erst...

    AIM-9 Sidewinder | 01:48

  5. Re: "Angeblich erfolgreiche Windows 8"

    Spiritogre | 01:30


  1. 21:06

  2. 20:53

  3. 20:16

  4. 20:00

  5. 19:52

  6. 17:53

  7. 17:40

  8. 17:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel